Der Fürst
Aus dem Begleitbrief zu Nicolo Machiavellis Il Principe
Dann wechsle ich über die Straße in ein Wirtshaus, plaudere mit denen, die vorüberziehen, frage nach Neuigkeiten aus ihrer Gegend, erfahre vieles und bemerke, wie verschieden der Geschmack und die Einbildungskraft der Menschen ist. […] Nach Tisch kehre ich ins Wirtshaus zurück, wo ich den Wirt und gewöhnlich einen Metzger, einen Müller und zwei Ziegelbrenner treffe. Mit denen gebe ich mich den Rest des Tages dem Cricca- oder Tric-Trac-Spiele hin, und dabei kommt es zu tausend Scherereien und unendlichen Beschimpfungen, und meist streiten wir um einen Quattrino, und man hört uns mindestens bis San Casciano schreien. So mich im Gemeinen wälzend, hebe ich den Kopf aus dem Staub und zeige meinem Schicksal seine Niedertracht, wobei es mir ganz recht ist, dass es mich so behandelt, damit ich sehe, ob es sich nicht schämt.
Genau so.