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Archive for the Tag 'Politik im Internet'

Politik im Web 2.0 Ausgabe 4

Nebenan bei Netzpolitik:

Klar ist: YouTube und Facebook sind von den Parteistrategen als Plattformen ausgemacht worden, auf denen sie sich den Onlinewahlkampf zutrauen. Hinzu kommt ein wenig Twitter, das in Deutschland trotz starker Medienpräsenz in den letzten Wochen dennoch nicht die große Menge Wähler erreicht. Allerdings wird Twitter den Onlinewahlkampf beschleunigen und viele Multiplikatoren sind jetzt schon auf diesem Wege schnell erreichbar.

Die Zahlen wie immer ohne Gewehr, aber besser als die des einen oder anderen MaFo-Institut sind sie zweifelsohne.

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My.FrangelaWestnasy.de?

Markus, mit dem ich in diesem Bereich viel diskutiere und viele Einschätzungen teile, hat auf netzpolitik.org seine eher pessimistische Erwartungshaltung an die Kampagnen zur Wahl des 17. Deutschen Bundestages formuliert.

Meiner Meinung nach kann man aber den Kontrollverlust komplett vergessen und sollte strategisch lieber vom Gegenteil ausgehen. … Man muss Angebote machen, die Menschen in politische Prozesse einzubinden. Und dies nicht nur durch die berühmte “Ochsentour”, sondern durch temporäre Angebote. Vor allem sollte man mehr in den Wahlkampf in Internet investieren. Solange die Parteien soviel Geld in den kompletten Internetwahlkampf stecken, wie für eine Großveranstaltung, wird sich auch nicht ändern. Auch hier bestätigen Ausnahmen eher die Regel. Und solange das Internet nicht in den Parteien und bei den Politikern richtig angekommen ist, wird sich auch nichts groß ändern.

Ich bitte darum, zu lesen und zu kommentieren.

Neulich stieß ich auf einen alten Screenshot von 18zweitausendzwei.de. Da fiel mir auf: Ich beschäftige mich seit mittlerweile fast 10 Jahren mit politischen Onlinekampagnen. Bis heute bin ich versucht, in dem Bereich auch noch eine (politik- oder medienwissenschaftliche) Dissertation anzufertigen. Allein: mir fehlen Prüfer, die ein genuines Interesse und zumindest ein gewisses Maß an inhaltlicher Expertise jenseits der normalen politischen Kommunikation mitbringen. Vorschläge sind herzlich willkommen.

Zurück zum eigentlichen Thema. Ist das Gerede von Grassroots-Campaigning für die BTW 2009 zutreffend oder doch nur heiße Luft?

Meine kurze Antwort lautet: nur wer seine Kampagne mit anderen betreiben möchte, also tatsächlich ein Interesse daran hat, dass mehr Menschen am politischen Willensbildungsprozess teilhaben, der kann in diesem Feld etwas gewinnen. Wer nur auf der Suche nach Kampagnen-Lastgoldeseln ist, muss und wird scheitern.

Und die lange schreibe ich irgendwann auch nochmal.

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