Beachten wir einmal nicht die Rahmenbedingungen. Stellen wir uns vor, es gäbe eine Welt ohne Verleger, Vermarktung, Zeitdruck und Finanzprobleme. Eine, in der man den Idealtypus von Journalismus, der im Internet veröffentlicht wird, verwirklichen könnte. Wie sollte dieser aussehen? Ich möchte einladen, das zu diskutieren. Und selbst einen Aufschlag dazu machen – ich freue mich [...] [...more]
Bitte einmal hier klicken, dann hier , da, da auch und dann dort. Was ich davon halte, habe ich bereits hier gesagt. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich hernach noch der Zitatensammlung Michael K. widmen. Hinter den Links verbergen sich übrigens oft ganz Beiträge. [...more]
Vor wenigen Wochen gab es eine lebendige Diskussion über die Reportage- und/oder Journalismusqualität, die Twitter erlaubt, beeinflust oder für die es steht. Meine Position: ohne Referenzierung ist Twitter wertlos (Englisches Blog). Heute ist ein Flugzeug auf dem Hudson River heruntergekommen. Innerhalb von Sekunden wurde von verschiedenen Twitternutzern berichtet, zum Beispiel @manolantern, von @trappedinabay, von @jdackerman [...] [...more]
Sueddeutsche.de schreibt in einer Klickstrecke zu Tina Turners Geburtstag (ob es der 68., 69. oder schon der 70. ist, ist ein wenig unklar) Warum schreibt man derartiges? Genau: So sah der Artikel heute morgen aus. Glückwunsch, Sueddeutsche.de. [...more]
»Es gibt kein selbsttragendes Finanzierungsmodell für Qualitätsjournalismus im Internet« Geschwindigkeit eine der zentralen Tugenden des Onlineschreibens Wenn in 30 Jahren die Zeitungen verschwunden sein werden, bleibt nur der Journalismus unten übrig. Will man das, was Christof Siemes hier schreibt, noch kommentieren? In 30 Jahren wird für solche Zeilen vermutlich kein Baum mehr gefällt. [...more]
Aber das hier ist nicht schlecht. [...more]
Heute morgen habe ich noch im Schnelldurchgang mit ein paar Menschen über SEM, Strohfeuer und -männer diskutiert. Und dann muss ich ein wenig später das hier lesen. Kein weiterer Kommentar nötig. [...more]
Hubertus Heil twittert also. Der Generalsekretär der SPD versucht sich im neuen Medium – und das tut er meines Erachtens nach ziemlich gut. Natürlich sind Sätze wie “Wir sozialdemokraten machen einen modernen deutschen wahlkampf, keine billige us-kopie” Hirnsalat. Weil “moderner deutscher Wahlkampf” eine sinnfreie Floskel ist. Doch ich bin (wie zum Beispiel auch Herr Lumma [...] [...more]
Sueddeutsche.de schaut sich gerade an, wie die Parteien sich im Internet präsentieren. Nun hat sich Carolin Gasteiger der Grünen angenommen. Das kann man so oder so machen und vieles so oder so sehen. Mir gefällt der Artikel allerdings schon sprachlich überhaupt nicht, da ich im Teaser auf ausgestorbene Worte und seltsame Ansprüche stoße: Im Internet [...] [...more]
Bei Sueddeutsche.de ist jemand aufgewacht und hat ein Foto von der Republica organisiert. [...more]
Es ist jetzt nicht so, dass es besonders unüblich sei, Bilder von DPA zur Illustration zu nehmen. Viele Journalisten haben keine Lust oder schlicht nicht das Können, mit einer schweren Kameraausrüstung qualitativ hochwertige Fotos zum Text abzuliefern. Dann vertraut man auf die DPA. Ohne im DPA-Bildarchiv nachgeschaut zu haben: das gezeigte Bild ist nicht von [...] [...more]
Ostern ist traditionell ein friedliches Fest. Und deshalb bleibe ich auch betont freundlich, wenn ich hier auf Michael Schmidts Eintrag in seinem Tagesspiegel-Blog “Berliner Replik” verlinke. Seriös recherchierenden Journalisten Zeit und Gelegenheit zu geben, das weniger Offenkundige, das, was, wenn es nach den Mächtigen ginge, im Dunkeln bleiben sollte, ans Tageslicht der Öffentlichkeit zu zerren [...] [...more]
Für die aktuelle Ausgabe des Journalist habe ich mich mit dem Vorhaben beschäftigt, den Pressekodex auch auf Onlinemedien zu erweitern. Im Heft findet sich zum Thema ein Interview mit Jochen Wegner, Chefredakteur von Focus Online, ein Beitrag Pro Onlinekodex von Hendrik Zörner (DJV) und ein Contra von Stefan Niggemeier. Hier nun in Absprache mit dem [...] [...more]