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Archive for the 'Rheinland' Category

Guten Start

Mein früherer Kollege Christian Thorun hat in Bad Honnef ConPolicy - Institut für Verbraucherpolitik gegründet - da wünsche ich dann doch mal einen guten Start und drücke die Daumen!

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Rheinischer Kapitalismus

„In Berlin wird über Mindestlöhne geredet, in Düsseldorf werden sie gemacht.“

Karl-Josef Laumann am 1. Mai in Gummersbach. Der Mann ist Arbeits-, Gesundheits- und Sozialminister in NRW und bei der CDU.

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Kontrastprogramm

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Nach ganz viel Web2.0 heute: Hahn in Eibe gucken.

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Du, Mutti: Wo kommen die Wolken her?

«Die stellt Bayer im Auftrag der Regierung her!» (Beweisfoto)

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Frei floatende Assoziationen

Die treuen Leser wissen es schon: ich bin zuwenig unterwegs. Weshalb ich heute mal wieder ein paar Kilometer zurückgelegt habe.

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Den Bahnhof Zoo hat man unter anderem deshalb geschlossen, weil dort bei großen Menschenmengen angeblich die Sicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Wer Karfreitag morgens am Lehrter Bahnhof steht, fragt sich allerdings, wo die Verbesserung ist.

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Nachmittags um drei am Rhein: schönstes Wetter. Sogar im Zug. Ich merke, wie verwöhnt ich bin. Im Regionalexpress telefoniert eine Studentin mit ihrem Papa. «Bis Dillenburg, dann Bus, weiß noch nicht wann ich da bin.» […] «Ich weiß nicht warum.» […] «Wahrscheinlich machen die da was an den Gleisen.» Bis hierhin braucht sie zehn Minuten um sich zu rechtfertigen. Lautstark. «Ja, wahrscheinlich was mit den Gleisen.» Als der Schaffner vorbeikommt, fragt sie ihn. Ruft danach Papa an. Gibt wortgetreu die Information des Schaffners wieder. inklusive gestelztem Bahndeutsch. Sie hat zwar zuviel Hintern. Aber was ihr fehlt, ist der sprichwörtliche Arsch in der Hose. Von 20 Minuten viel zu lautem Telefonat waren 15 Minuten Rechtfertigung. Aber mittlerweile ist sicher selbst dieses Lautsprecherchen wieder zuhause.

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Nein, das ist nicht interessant. Das ist nur meine Verliebtheit in einen Stop-Knopf bei DVB-T-Receivern. Und zwei ziemlich intelligente Gesichtsausdrücke auf der Mattscheibe.

Schon in der Nacht zum Donnerstag hat mich Nicole Simon für ihre Prä-Re:Publica-Podcastinterviewreihe angeklingelt. Dass das vielleicht nicht so perfekt klingt, liegt nicht an der nachtschlafenen Uhrzeit. Sondern an einem technischen Problem, das Nicole dann soweit ausgebügelt hat, als dass sie meinen Teil der Aufnahme gerettet und ihre eigenen Anteile damit ziemlich vergrausligt hat.

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Diskussionskultur

Eben gefunden. Und fast sowas wie Heimatgefühle entwickelt.

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Die Kehrseite Kölns

Heute morgen bin ich von Köln aus nach Berlin gefahren. Am Hauptbahnhof der Domstadt war Belagerungszustand ausgebrochen und der eine oder andere hatte sich zwischen die Feuerwerksüberreste erbrochen. Menschen lagen im Abgang von Gleis 1 auf den Treppenstufen, ein grüner Irokese diente im Aufgang von Gleis 2 als Treppenbesen. Sehr zur Freude und zum Entsetzen einer japanischen Familie, die zu der eher unchristlichen Uhrzeit dort herumlief. Die Kehrseite der Leitkultur konnten sie in voller Pracht beim säubern ihres Bahnhofs bewundern.

Alles war voll mit Menschen in “Ärzte statt Böller”-Pullis. Sie lagen überall, vor Pizza Hut und Mäckes, stauten sich vor dem einzigen Tabakwarendealer, der offen hatte. Szenen, schlimmer als nach einem EffZeh-Spiel. Vergleichbar wohl nur mit dem Weltjugendtag und/oder Karneval. Nur, dass die meisten Konzertbesucher der Ärzte einfach nur noch nach Hause wollten. In Wuppertal verabschiedete der Bahnmensch die bis dahin mitgereisten Ärztekonzertbesucher um kurz nach Acht mit den Worten: “Liebe Fahrgäste, liebe Kinder, wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Reise mit der…”

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Ich kann kein italienisch…

..aber was sagt es mir, wenn vor mir am Schalter der DB AG ein Mann zwei Bahncard100 bar bezahlt (kleine gebrauchte Scheine), die Schalterfrau langsam abzählt und hinter mir aus der Reisegruppe vom Stiefel ein Redeschwall sondergleichen einsetzt – und das einzige Wort, das ich verstehe «mafiosi» ist?

Die meinten doch sicherlich den Preis der Rumfahrflat…

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Mein Beitrag an die EKIR

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mir in diesem Jahr 30 EUR wert. Verwaltungsgebühr.

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Was war das?

Weihnachten ist die Zeit der Familienheimsuchung. Ich habe seit Jahren keinen Fernseher mehr und vermisse ihn auch nicht. Es gibt eine Möglichkeit, sich einmal im Jahr in dieser Meinung zu bestätigen: im elterlichen Haushalt habe ich meinen früheren Fernseher geparkt. Nichts besonderes und hier gibt es auch nur DVB-T, also 10 Kanäle.

Gestern Abend habe ich geguckt. Eine Wiederholung von “Menschen 2006″. Ihr kennt das sicher alle. Mir war das Format nicht (mehr) bekannt. Kurzfassung: Johannes Baptist Kerner sitzt vor einer Saalkulisse auf roten Sesseln. Und eingeladen werden die “Menschen des Jahres”.

Menschen wie Ulrich Wickert, den Baptist als “Mr. Ex-Tagesthemen” ankündigt. Ein kleiner Einspieler, das Publikum tobt. Kerners Moderation verrät einem, dass Wickert 63 sei. Bietet ihm einen Schluck Rotwein an. Und fragt artig, wie das denn jetzt im Ruhestand so sei. Als Goodie gibt es eine Szene aus einem Vorgespräch zwischen Wickert und Wolfgang Schäuble. “Sie habe aber abgnomme!”, stellt Fachmann Schäuble darin fest. Und Kerner ist sich nicht zu blöde, genau daran anzuknüpfen: Ob das was mit Rotweinkonsum zu tun hätte. Wickert spielt das Spiel mit.

Nach drei Minuten geht “Mr. Ex-Tagesthemen” mit einer Flasche Rotwein in der Hand mit Applaus von der Bühne. Baptist geht zum nächsten “Menschen des Jahres” über. Und ich setze mich vor den Kamin.

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WTF ist Odenheim?

Whilst these events are widespread in places such as Krefeld, Aachen, Mönchengladbach, Duisburg, Bonn, Eschweiler, Odenheim and Cleves, only Cologne, Düsseldorf, Mainz are called carnival “strongholds” in the public media.

Englischsprachiger Eintrag zu Karneval in der Wikipedia.

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Ein Schelm in Köln

Dieser Aufmacherzusammenstellung auf express.de sollten wir vermutlich keinerlei Bedeutung beimessen.

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Das Ende..

Wladimir Kaminer beschrieb diesen Ort einmal als “Das Ende der Geografie”. Offenbar aber auch das Ende der Orthografie

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Wettentspannen 2006

Weite Reise, Abstecher in die Heimat: Ich komm mir ziemlich urlaubsreif vor. Okay, vermutlich mal so ab übermorgen…

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Nicht die Reaktion auf die Grimme-Online- Award-Preisträger..

..aber in mancherlei Hinsicht nicht unpassend: Die Klasse-Bildergalerie beim (GOA-nominierten) Musikangebot von ZEIT online mit der Überschrift Arrggh!.

Disclaimer: Ich arbeite immer noch für eben jene in Hamburg und hätte mich für jemanden dort sehr gefreut, wenns geklappt hätte.

Nun ja, so muss man sich halt mit monatlichen Benutzerrekorden etc. zufriedengeben. Vielleicht auch gar nicht so schlecht, macht man Angebote doch eigentlich nicht für Jurys sondern für die Leser. Glückwunsch natürlich trotzdem an all jene, die ihn bekommen haben. Und ein herzliches “Weiter so!” an diejenigen, die ihn ebenfalls verdient hätten.

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faz.net rückt die Verhältnisse gerade

060429_faznet_landesregieru.pngKölner und Düsseldorfer pflegen eine langgehegte Frotzelfreundschaft. Das müsste auch bis Frankfurt/Main vorgedrungen sein. Aber dass sie den Düsseldorfern nun auch noch den Sitz der Landesregierung abspenstig machen, das ist vielleicht doch ein bisschen zuviel des Guten… Reicht doch eigentlich, dass Düsseldorfer Alt trinken und viel weniger sind.
Im Text selbst ist korrekterweise von der Bezirksregierung die Rede.

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Bald ist Karneval

[jemand]: Intellektuelles Kostüm für die kommende Session: “Sterbender Schwan”.

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Eine Weihnachtsgeschichte

“Mich nervt der ganze Kram! Ich will nur noch meine Ruhe” krächzte der Anzugträger im ICE von Hamburg am Donnerstag ins Telefon. Ich dachte nur: endlich mal einer, der nicht nur das stupide ‘bin gleich da’ von sich gibt.

“Du nervst mich tierisch!” krächzte die Frau auf dem Weihnachtsmarkt in Bonn. Ich dachte nur: die ist definitiv nicht bei E-Plus - da war das Netz zu dem Zeitpunkt überlastet.

Am Tag danach sah ich sie in Siegburg auf dem Bahnhof. Beide, mit einem Weihnachtsbaum im Gepäck. Sie sahen genervt aus und nahmen den Zug nach Frankfurt.

Auch denen: Frohes Fest.

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Weihnachtsmarkting

Hier gegenüber wird gerade ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Da fällt mir auf: Ich muss meine Besuche auf einem Berliner, dem Bonner und dem Hamburger Weihnachtsmarkt so langsam anfangen zu koordinieren - sonst vergess ich das wieder, bis gegenüber wieder einer steht und an den Ständen bastelt. Dann allerdings, um sie abzubauen…

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