Etwas besser surfen: Firefox-Reinstecks
Posted on 25 Juni 2010 by Falk
Eigentlich fände ich es ja sehr schön, wenn ich etwas weniger administrativen Aufwand mit dem schlichten Betrachen von Internetseiten hätte. Aber nein, das scheint unmöglich zu sein. Daher: ich verwende derzeit Firefox mit NoScript- (wg. Diversen), BetterPrivacy- (wg. LSOs), User-Agent-Switcher (um auch mal als Googlebot rumzusurfen). Und seit gestern nutze ich dann auch noch das hier: https-everywhere, was Verbindungen bei vielen Plattformen auf Verschlüsselung erzwingt, denen meine Daten weniger wert sind denn ihre Serverlast.
Wenn Firefox dann irgendwann auch etwas weniger speicherhungrig wird, bin ich fast schon zufrieden für meinen Privatbedarf.


Leider drehen die meisten Browser ja durch, wenn man HTTPS ohne ordentliches Zertifikat betreibt. EIn kleines Schulprojekt auf meinen Server (der eigentlich nur für private Zwecke ist) musste deswegen auf HTTPS verzichten, weil die Fehlermeldungen auf den Webseiten einfach zuviele User abgeschreckt hat.
Prinzipiell finde ich die Authentifzierung des Servers über ein Zertifikat ja sinnvoll, aber ich verstehe nicht, warum HTTPS, welches man zur Verschlüsselung nutzen möchte, das vorraussetzt. Ich denke, wenn kein Zertifikat kaufen müsste und den ganzen damit verbundenen Aufwand betreiben, wäre HTTPS auch verbreiteter. Andererseits verstehe ich nicht, warum HTTPS bei Wikipedia zum Beispiel, über eine andere Domain läuft. Vielleicht scheuen die wirklich nur die Serverlast.