Potenziell vorsichtig, potenziell zuversichtlich
Das Internet verändert rasant unsere Gesellschaft. Ha!
Das Internet stellt die bisherigen Verhältnisse auf den Kopf. Ha!
Die allgegenwärtige Vernetzung und die Operationalisierung aller Handlungen und Optionen in Bits und Bytes bietet enorme Potenziale! Haha!
Okay, liebe Netizens. Seit über zehn Jahren reden wir, ihr, ich, andere, über die großartigen Chancen und Potenziale, die die Digitalisierung für uns bereit hält. Darüber, was für ein großartiges Medium es ist. Was es uns nicht alles tolles ermöglicht. Und was es uns nicht noch alles ermöglichen könnte. Könnte? Ja, könnte.
Nun sind wir Deutschen nicht unbedingt dafür bekannt, dass wir besonders offen auf neues zugehen. Wir kritisieren von Herzen gern, wir dekonstruieren bis ins kleinste Fitzelchen und wenn beispielsweise Stefan Niggemeier nebenan feststellt, dass der deutsche Journalismus das Internet als Feind und nicht als Chance begreift, dann hat er damit verdammt nochmal dermaßen recht. Und auch ich bin einer dieser Moserköpfe, die mit jeder potenziellen Chance auch erst einmal die Risiken bis zum Ende der Vorstellungskraft abwägen wollen. Das deutsche Wort “Vorsicht” hat es bis heute noch nicht in das Wörterbuch der englischen Germanophobie geschafft, obwohl ich es viel deutscher als “Achtung” oder “Hausfrau” finde.
Vor etwa einem Jahr habe ich mir etwas ausgedacht, das ich selbst ganz großartig finde. Das jeder, mit dem ich bislang darüber gesprochen habe, großartig findet. Ich habe weder genug Zeit gehabt noch genug Einwände beiseite geräumt, um es Wirklichkeit werden zu lassen (Hint: es ist eine Kreuzung aus Kachingle und Flattr, die es beide da noch nicht gab. Zielsetzung jedoch war eine andere als bei diesen beiden Projekten). German Vorsicht, here we are. Ich habe es durchkalkuliert, ich habe es mit den richtigen Leuten diskutiert, ich habe es am Ende nicht umgesetzt. Klar könnte ich das noch machen. Aber ich kann es auch einfach sein lassen. Es ist und bleibt: Potenzial. Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn ich mir anschaue, was das Netz bislang tatsächlich geändert hat, dann bin ich erstaunt. In erster Linie hat das Netz Dinge verschoben, sie verschnellert und verkürzt. Früher war es nervig und umständlich, ein Produkt zu bestellen oder es im Laden zu kaufen. Heute ist es nervig und umständlich, das gelieferte Paket vom Nachbarn oder der Packstation zu holen. Früher war es schwierig, sich jenseits seiner direkten Peer Group auch einmal auf etwas neues einzulassen. Heute gibt es neue Formen von Peer Groups, mit denen richtig umzugehen wir alle noch nicht gelernt habe. Und all das birgt natürlich riesige Potenziale…
Nehmen wir einmal die Politik. Warum kann ich zum Beispiel mit der Piratenpartei so wenig anfangen? Weil sie in meiner Wahrnehmung unreif ist. Statt sich mit Politik zu beschäftigen, wie sie ist und wie sie sein sollte, konstruiert man sich ein Bild von Politik, wie es sein muss damit die eigenen Lösungsansätze auf jeden Fall erfolgversprechender sind. Und nein, die Piraten bieten in meinen Augen keine Lösungen für die dringlichen Fragen. Sie bieten auf einem eng begrenzten Feld Ansätze um Politik besser zu machen. Ob daraus jemals mehr wird, wird die Zeit zeigen (und ja, potenziell bin ich jederzeit zu einer Neubewertung bereit).
Vielleicht aber sehe ich auch all das falsch. Ich bin derzeit nicht in der Rolle eines außenstehenden Beobachters, ich nehme Teil. Unvoreingenommenheit könnte ich mir zwar anmaßen, mit der Realität hat es auf jeden Fall nichts zu tun.
Was fehlt, ist der Wille, aktiv zu gestalten. Und da gibt es so gut wie keinen Unterschied zwischen On- und Offline: was wünschen wir uns? Was möchten wir erreichen? Ist der status quo das, was man nur etwas optimieren muss? Gibt es Dinge, die grundlegend schief laufen? Wie kann man diese ändern? In welche Richtung? Wieviel Vorsicht, aber auch: wieviel Zuversicht ist notwendig? “Wer nichts macht, macht nichts falsch” ist mächtig falsch. Es wird Zeit, sich nicht auf Strukturdiskussionen und Meta zu beschränken. Ich mag nicht mehr den 300. Besinnungsaufsatz von Frank Schirrmacher, Susanne Gaschke oder mir selbst lesen, ich mag auch nicht mehr über Blogs und schon gar nicht Social Media und Potenziale diskutieren. Ich mag machen. Wer macht mit?
18 sagten etwas
Vorsicht ist Achtung, aber nicht unbedingt (weise) Voraussicht. Warum hast Du Dein Projekt am Ende nicht realisiert? Reine Prokrastination oder gab es vorsichtige Gründe?
Eine Mischung aus verschiedenen Faktoren: zum einen, weil es an dem Punkt angekommen war, an dem es wirklichen Aufwand bedeuten würde, zum anderen, weil ich mir nicht sicher war, ob es vom Markt wirklich so verstanden wird, wie es gemeint ist.
Du bist herzlich eingeladen, an einem Stammtisch der Piratenpartei in deiner Nähe teilzunehmen, die dir wichtigen Themen dort vorzutragen und gemeinsam Lösungsansätze zu suchen, zu finden und in das Programm der Piratenpartei einfließen zu lassen. Vielen Dank schon jetzt für dein Engagement.
at, ich glaube, ich habe deutlich genug geschrieben, dass mir die Piraten zu unreif sind. Insofern: nein, aber danke für die Einladung.
Ja, ich weiß genau was Du meinst: Man hat eine Idee, ist davon überzeugt. Allein, es fehlt die Zeit und es fehlt letztlich auch der Wille, es nötigenfalls allein umzusetzen.
Wobei man natürlich nicht unterschätzen darf: Für viele Ideen bedarf es neben überzeugten (und technisch versierten) Mitstreitern auch einer guten Vermarktungsstrategie. Das ist es übrigens auch, was den beiden oben zitierten Micropaymentkonzepten fehlt.
Jüngst kam ich auf die putzige Idee, doch einfach mal zwischendurch eine iPhone-App zu programmieren. Natürlich etwas, das es noch nicht gibt ;-) Nach kurzem Einlesen war mir klar, mit C++ und dem SDK werde ich wohl in diesem Jahr nicht mehr hinbekommen… die Hürde ist einfach zu groß.
Was ich eigentlich damit sagen wollte: Vielleicht ist dieser Netzwerkgedanke noch längst nicht zu Ende gedacht. Warum nicht sporadische Peer Groups bilden, die so dynamisch sind, dass bereits nach kurzen Abwägungen (”Vorsicht”) Ideen umgesetzt werden können. Sowas gibt’s auch noch nicht, oder täusche ich mich?
PS: Schönes Blog, Falk
zu unreif? aber mitmachen magst du nicht, um diesen umstand zu aendern? wer, wenn nicht die piratenpartei, geben dir die moeglichkeit, direkt was auf die agenda zu setzen, was dich interessiert? (ja klar das internet, aber ich mein an politischen parteien im real life.) sorry will hier die diskussion nich auf die piraten lenken, dein blogpost hat anderweitige relevanz, muss es aber loswerden, weil ichs unfair finde den piraten was vorzuwerfen und gleichzeitig die weisheit wie man was machen koennte fuer sich zu behalten.. ;)
Um mal auf’s ursprüngliche Thema zurück zu kommen: Ist es irgendwie speziell deutsch, dieses Risikoabwägen bis zur völligen Bewegungsstarre? Ich denke ja (mit Einschränkungen).
Was in der deutschen Gesellschaft belohnt wird ist klare Zielsetzung und Durchhaltevermögen. Wer die Richtung ändert, zeigt, dass er ein schlechtes Originalziel hatte. Beispiel Arbeitsmarkt: Wer denkt bei Umschuler nicht an eine gescheiterte Existenz oder möglicherweise noch an jemanden, der aus gesundheitlichen Gründen umschulen muss?
Wer freiwillig die Richtung ändert, einfach so, weil er neugierig ist oder nach Jahren feststellt, dass ihm im aktuellen Beruf etwas fehlt: dem fehlt die Stringenz und die Ausdauer.
Auf Projektebene heißt das, dass der Erfolg zwar belohnt wird, der Misserfolg aber immer persönlich zugeschrieben wird. Manche Projekte sind schlecht geplant, manche Produkte schlecht beworben, da gibt es Fehler genug zu machen. Aber ohne Fehler, ohne auch ein Scheitern als Risiko in Kauf zu nehmen, so entsteht nichts Neues.
Ich denke also, dass die deutsche Vorsicht etwas mit unserer Fehlerkultur (wer keine macht, gewinnt!), mit unserer Abneigung gegen jede Form von Richtungswechsel, mit unserer persönlichen Zuschreibung von auch völlig unverschuldeten Misserfolgen zu tun hat.
Und wo wir schon beim Misserfolg sind: “Schadenfreude” hat es sehr wohl in englische Wörterbücher geschafft.
Diese ganzen Schuhe muss man sich nicht anziehen, wenn sie nicht passen. Man begegnet ihnen aber auf Schritt und Tritt und das kann zermürbend wirken. Dann lieber Vorsicht!
Wir alle mögen machen und machen es dann doch nicht. Verlieren uns im Vorfeld mit ewigen Diskussionen über das was möglich sein könnte und was bisher möglich war. Am Ende lassen wir uns bremsen von ökonomischen Zwängen, dem mangelnden Willen oder oder oder…
Es gibt in wohl kaum einen Journalisten/Verleger/Medienmacher, der die “neuen” Potenziale des Internets bezweifelt oder gar ernsthaft verneinen mag. Wie diese inhaltlich und finanziell zu nutzen sind, bliebt dabei allerdings bisher verborgen und einen Königsweg wird es in naher Zukunft wohl nicht geben (können).
Was bleibt an Möglichkeiten? Der “Mut zur Lücke” funktionierte (genau wie die Trennung zwischen Verlag und Redaktion, aber das ist eine andere Baustelle) in den zurückliegenden Jahren voller Profit. In den Zeiten der Neuorientierung und dem Versagen alter Geschäftsmodelle wird bis zum bitteren Ende bzw. letztem Abo verteidigt, was bisher Bestand hatte und funktionierte.
Neue Potenziale und Ideen im Internet zu nutzen wird wohl weiterhin an den Finanzierungsmöglichkeiten scheitern und am bestehenden Interesse der sofortigen Gewinnmaximierung. Woher sollen die neuen Ideen kommen, wenn niemand sich mehr traut einfach mal zu machen oder gar Rückschläge zu akzeptieren?
Bleibt am Ende die häufig gestellte Frage (nach Bud Spencer):” Was is mit de Kohlen?” und die Abwesenheit des Willens, Dinge zu erproben, die nicht von Beginn an (finanziellen) Erfolg versprechen und deshalb um so mehr Leidenschaft und Enthusiasmus benötigen, um sich durchzusetzen.
Vielleicht gibt es doch noch die Menschen, die mit anderen Ideen verwirklichen, die vielleicht auf den ersten und zweiten Blick zum Scheitern verurteilt scheinen. Aber genau an dieser Stelle bietet das neue Massenmedium Internet ungeahnte Potenzielle, die so unberechenbar erscheinen, dass jeder Weg (wieder) denkbar scheint. Vielleicht ist dies aber auch zu idealistisch gedacht.
@hintze: vielleicht magst du mal auf “über den autor” klicken, das kürzt die diskussion vielleicht ein bisschen ab.
Vielleicht bin ich zu Deutsch, aber bevor ich sechsmal auf die Fresse falle, weil ich vorschnell und ohne Überlegen gehandelt habe, plane ich etwas lieber einmal sehr genau durch. Das mag dann trotz sorgsamer Planung und positiver Einstellung auch danebengehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist deutlich geringer als bei wenig durchdachten Ideen, die man schnell, schnell realisiert.
Schönes Beispiel aus der nicht-virtuellen Welt: Die Ich-AGs. Nur weil etwas gefördert wurde, haben sich viele arbeitslose Menschen, unterstützt vom Arbeitsamt, in die Selbständigkeit gewagt. Allein, die meisten davon hatten kein echtes Konzept. Hatten sie eins, wurde nicht bedacht, ob es sich rentieren kann (Kundenzahl, Konkurrenz, Lage, laufende und fixe Kosten etc.). Es schossen Handy-Läden, Würstchenbuden und Ebay-Shops aus dem Boden, nur um kurze Zeit danach von selbigem wieder verschluckt zu werden. Den meisten Gescheiterten brachte dieser Exkurs in die Selbständigkeit viel Arbeit, viele Verluste und wenig für die Zukunft. Wenn man wenigstens das Gefühl, etwas allein geschafft zu haben, mitnehmen konnte, konnte man sich glücklich schätzen.
Ich sage mal, 90% der Ich-AGs wären gar nicht (in der gescheiterten Form) entstanden, wenn man das wirklich gut durchdacht hätte. Natürlich darf Planung nicht in Stagnation enden. Man kann nicht alles vorausberechnen. Ein Restrisiko bleibt immer.
Es mag auch gesamtwirtschaftlich besser sein, wenn sich möglichst viele in waghalsige Geschäfte stürzen, weil es immer ein paar schaffen. Diese hätten es ohne Anreiz vielleicht nicht gewagt und gleichen die Gescheiterten u.U. aus. Allerdings ist es weniger schön für den Rest, der mit seinem Lebenstraum jäh zum Ende kam. Einen zweiten Anlauf wagen die sehr selten.
Es bleibt also ein feiner Grat zwischen “dazu bringen, den Arsch hochzukriegen” und “ins Verderben schubsen”. Soviel Planung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Nur wenn das stimmt, verkraftet man auch einen Fehlstart, ohne dabei vor sich selbst als Versager dazustehen.
ZAF
So ganz von der Vorsicht freigemacht klingt “weil ich mir nicht sicher war, ob es vom Markt wirklich so verstanden wird, wie es gemeint ist” nicht.
Wer weiss denn, ob google, twitter, facebook etc. beim Launch so gemeint waren, wie die Nutzer es verstanden haben und - ist das wichtig?
Und, da ich schon einmal dabei bin: Wenn ZuluAlphaFoxtrott zum einen vom “Lebenstraum” spricht und vom “Versager” beim Scheitern - liegt dann nicht auch darin ein Kern des Problems?
Womit ich nicht sagen will, dass mir das Dilemma unbekannt wäre.
Deutsche Sozialisation? Mag sein, denn es scheint wie beim Hausbau - die Deutschen bauen für die Ewigkeit, die Amis für den nächsten Hurrikan. (Bis dahin lässt es sich in der Bude aber ganz gut leben)
@ Dirk Landau
Ja, volle Zustimmung. Es ist schon in der Semantik begraben: Wir nehmen Lebenstraum und Versager glaub ich zu wörtlich. Wieviele Menschen verfolgen schon zeitlebens den selben Traum? Meine haben sich jedenfalls mit mir zusammen über die Jahre verändert.
Eine kleine Anekdote zum deutsch vs. us-amerikanische Definition von Versagen: Ich habe eine Zeitlang mit einem sehr erfolgreichen Herrn (Amerikaner) zusammengearbeitet und dieses Lebensweisheit mitgenommen: “You do things, you fuck up. Not always, but more often than you succeed. Now if you only do things that are sure to succeed, you can do that, I guess. What a boring way to live and to do business, though.”
Jaja, das erinnert mich daran als ich mich noch während des Studiums selbständig gemacht habe. Da dachte ich mir: Ach was solls, jetzt mach ich mal, mehr als schiefgehen kanns nicht. Und von allen Seiten schrie es: VORSICHT. Willst du das wirklich machen, wie willst du denn das mit der Krankenversicherung machen, und mit der Rente such dir doch lieber einen Job, das ist sicherer, was ist wenns nicht klappt, als Arbeitsloser kriegt man wenigstens Arbeitslosengeld, mach dich nicht unglücklich und überhaupt… Die meisten dachten ich mach das aus Verlegenheit weil ich keinen Job finde (wahrscheinlich hat er seinen Abschluss verhauen). Und selbst ein Jahr später - als ich bereits über 200.000 EUR Jahresumsatz und zwei Angestellte hatte, wurde ich noch mitleidig von entfernten Bekannten angesprochen ob ich noch immer selbständig sei oder nicht inzwischen doch einen anständigen Job gefunden hätte…
Heute sind aus den 200.000 EUR eine Million Euro und aus den zwei Angestellten 5 und ein Azubi geworden.
SCHEISS AUF DIE VORSICHT!
Gut, dass nicht nur Zuschauer gibt. Demokratie funktioniert anders. Oder mit deinen Worten: “Was fehlt, ist der Wille, aktiv zu gestalten.” Und offenbar nicht nur bei anderen. Schade.
Wenn man die Millionen von Bertelsmann hinter sich weiß, kann man als junger Unternehmer wohl eher der Vorsicht abschwören als als Angestellter mit geringen Ersparnisse. Es ist ein Unterschied ob man ohne persönliche Konsequenzen mal eben Lycos Europe an die Wand fährt oder ob man ohne Geld und Job dasitzt und den Rest des Lebens von Hartz IV fristet.
[…] Hermsens neuer Nebenbroterwerb. Herzlichen Glückwunsch dazu! Ein schon etwas älterer Post aus den Kühlschranknotizen bildet eine wichtige […]
Auch ich finde es schade, wenn Projekte nicht realisiert werden. Meine liegen zwar lange zurück: 1993 der erste Book-Shop im Web, erste Linux-Produkte und der erste int. Kongress “Linux&Interne” in Heidelberg. Aber ich finde die neuen Shopping-Möglichkeiten spannend genug um wieder mitzutun. LOB.de ist im Relaunch (neue Geschäftsleitung :-) und wird Mai/Juni mit neuen Funktionen und Design bereit sein für Kooperationen und neuen Commuity-Ideen…
Bernd, Buchhändler
Schöner Artikel. Und ich kenne das Gefühl. Ich hatte das ganz stark in der ersten Internet-Blase um 2000 (ja ich weiss da bist du noch mit nem Scout-Schulranzen rumgelaufen). Jeder hat irgendwas gegründet, manche sind reich geworden, andere nicht, vieles wuchs wie verrückt und tausende Ideen schossen hier und dort aus dem Boden.
Und mir ist es zigmal so gegangen wie Du es oben geschildet hast. Idee gehabt, gedacht ach das könnte man doch machen, nicht gemacht. In mehreren Fällen später festgestellt dass andere was ähnliches gemacht haben und erfolgreich wurden. Geärgert.
Dann habe ich irgendwann den Entschluss gefasst, dass ich darauf keinen Bock habe, vor allem nicht irgendwann in Rente zu sein, und immer noch sagen zu müssen “ach hätte ich doch”…
Dann habe ich eine Firma gegründet. Un das war eine super Entscheidung (habe übrigens sogar darüber gebloggt: http://beimnollar.wordpress.com/2009/06/15/take-your-passion-%E2%80%93-and-make-it-happen/)
Ich hätte es nicht geschafft wenn ich es nicht mit einem Freund gemacht hätte. Das kann sehr helfen über diese Hürde zu springen.
Jedenfalls kann ich es jedem nur empfehlen es einmal wirklich zu machen.