Kleiner Dreher
Beim Stromvertrag eine Ziffer der Zählernummer unsauber aufgeschrieben. Nun hätte ich fast eine OPAL-Anlage der Telekom mit Strom nach meinem Geschmack versorgt, wie man mir verriet.
nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed
Beim Stromvertrag eine Ziffer der Zählernummer unsauber aufgeschrieben. Nun hätte ich fast eine OPAL-Anlage der Telekom mit Strom nach meinem Geschmack versorgt, wie man mir verriet.
Im Grunde meines Herzens bin ich ein recht gemütlicher Mensch. Und weil ich denke, dass Arbeit in Call-Centern nicht so wahnsinnig toll ist, bin ich immer recht nett zu Menschen, die mich anrufen, nur weil ich Kunde einer Firma bin oder gewesen zu sein gedenke.
Aber möcht ich nicht doch gerne bei Arcor bleiben?
Nein (1).
Nein, ich möchte nicht bei Arcor bleiben (2).
Ich möchte wirklich nicht bei Arcor bleiben, so wie vor 10 Minuten (3).
[ausgespart: (4) und (5)]
Nein. Ihre Kollegen haben mich schon fünfmal angerufen. Wirklich nicht, auch nicht superdupertoll billig. Und jetzt machen Sie bitte einen Vermerk in Ihrer Datenbank, dass schon nachgefasst wurde und keinerlei Angebote mehr wünsche. [6]
Gut 60 Minuten später: Hallo, der Blablabla von Arcor, ich möchte Ihnen - Stop. Halt. Verdammt nochmal. Jetzt reichts. Sie sind der Siebte und ich hab keine Lust mehr drauf. Streichen sie mich aus Ihrer ****** Datenbank. *auflegen*
Seitdem ist Ruhe. Und ich ranze jedes Callcenter sofort an, noch bevor sie den Supersondersparreflex in mir reizen können. Insbesondere solche, die wie die Arcor-Callcenter mit unterdrückter Rufnummer anrufen. Das ist nicht Kundenservice - das ist eine Frechheit.
Heute morgen habe ich noch im Schnelldurchgang mit ein paar Menschen über SEM, Strohfeuer und -männer diskutiert. Und dann muss ich ein wenig später das hier lesen. Kein weiterer Kommentar nötig.
Der eine oder andere kennt die Gründe, die anderen gehen sie eher nichts an: volle Tage. Darunter leidet so manches ein bisschen. Unter anderem auch die Neuauflage der “Politik im Web 2.0″-Kurzstudie. Aber versprochen: sie kommt. Inklusive einem kurzen Feature zu twitternden, getwittert habenden und vielleicht noch twitternden Politikern in der Bundesrepublik.
SZ: So schwer ist es ja nicht, online aktuelle Artikel zu lesen.
Todenhöfer: Alle Untersuchungen zeigen, dass im Internet nur kurze Stücke gerne gelesen werden. Um die Welt zu verstehen, muss aber auch mal ein längeres Stück lesen. Print hat gegenüber Online zwei große Vorteile: Glaubwürdigkeit und Genuss.
Hervorhebung von mir - hat irgendjemand zu dieser Aussage die entsprechenden “Alle”-Links parat? Ich höre das zwar immer wieder, aber wenn das “Alle” zeigen, ist die Web Crowd hier doch sicherlich viel schneller und effizienter als meine Suchmaschinenfähigkeiten…