Falk on Sep 25th 2008 Medien, Menschen, Rechner und Netz
Ist mir gar nicht aufgefallen. Hat mir auch keiner was gesagt. Hat wohl keiner vermisst. Habs einfach nicht getan. Die einen lesen eh mein Genöle auf Twitter. Die anderen lesen auch das nicht. Wer heute Menschen überraschen will, der bloggt.
Falk on Sep 15th 2008 21st Century Jobs, 21st Century Wahnsinn
Gähne nur dauernd. Workload>Limit.
Falk on Sep 8th 2008 Medien, Menschen, Politik
Kurt Beck hat keine Lust mehr. Seine persönliche Erklärung klingt nicht nur verbittert, sie ist Ausweis dessen, was mancher als Mediendemokratie verstehen mag:
Aufgrund gezielter Falschinformationen haben die Medien einen völlig
anderen Ablauf meiner Entscheidung dargestellt. Das war und ist darauf
angelegt, dem Vorsitzenden keinen Handlungs- und Entscheidungsspielraum
zu belassen. Vor diesem Hintergrund sehe ich keine Möglichkeit mehr, das
Amt des Parteivorsitzenden mit der notwendigen Autorität auszuüben.
Er schmeißt die Brocken hin und was in seinem Kopf dabei so herumschwirrte, möchte man nicht wissen. Wahrscheinlich trifft er sich daheim in Rheinland-Pfalz nun erstmal mit Rainer Brüderle auf ‘ein Weinsche’.
Doch der Reihe nach: Kurt Beck folgte auf Matthias Platzeck, auf Franz Müntefering. Müntefering warf die Brocken hin. Platzeck warf die Brocken hin. Beck warf die Brocken hin. Kann es sein, dass drei Menschen sich von einer gnadenlos überalterten, gnadenlos strukturkonservativen und heillos im Richtungsstreit verlorenen Partei verheizen lassen?
Münte warf entnervt hin, weil sein politischer Ziehsohn Kajo Wasserhövel nicht Generalsekretär werden durfte. Daran hatten viele in der SPD Anteil. Platzeck warf hin, weil es ihn auch körperlich überforderte. Und warum wirft Beck hin? Weil er sich der SPD-internen Medieninstrumentalisierung nicht gewachsen sieht.
Wer es mit einer Zukunft für die Sozialdemokraten ernst meint, dem bleibt nur eine Wahl: alle loswerden, die eben solche Spiele spielen. Ob zur Linkspartei oder an andere Orte ist dabei zweitrangig. Wer so spielt, wird auch in jeder anderen Partei foulen. Und ihr damit soviel Schaden zufügen, dass es der SPD am Ende nur nutzen kann. Allein: es könnte in der Partei der Schreibtischratlosen ein Prozess in die Geschlossenheit der Einsamkeit werden. Vielleicht ist die Idee, stattdessen gemütlisch ein Weinsche zu trinke doch gar nicht so verkehrt.
Falk on Sep 3rd 2008 Medien, Menschen, Musik und ähnliches, Rechner und Netz
Ich finde die Hype Machine ziemlich spannend. Und beim Gespräch stellte sich Anthony Volodkin (Антон Володкин?) als sehr netter, sympathischer Zeitgenosse heraus. Nachzulesen ist das kurze Ergebnis jetzt bei Zeit Online.