Großer Unfug
Die Grenze bleibt dicht: die Bürger der in letzter Zeit der EU beigetretenen Staaten Mittel- und Osteuropas dürfen auch weiterhin nicht einfach so in der Bundesrepublik arbeiten. Und wer ist schuld?
Die Bundesagentur für Arbeit hat die Schuldigen ausgemacht - und sie sitzen in Berlin.
zitiert die FAZ Annelie Buntenbach.
Übersetzt heißt das: die große Koalition schiebt das hausgemachte Problem lieber vor sich her. Briten und andere haben übrigens keinerlei Probleme mit den Nachbarn im Osten - dort profitiert die Wirtschaft ganz erheblich vom (primär polnischen) Zuzug qualifizierter Arbeitskräfte. Würde der Bundesrepublik natürlich schaden. Welcher Staat galt nochmal als europäischer Bremsklotz?
3 sagten etwas
in gb gibt es einen gesetzlichen mindestlohn, in d nicht.
Ach, was. Mir gehts eher um den Problemlösungsansatz: Problem erkannt, aber nicht gelöst - sondern verschoben. Spätestens 2011 muss man sich dem Problem neu stellen. Und was außer Mindestlöhnen soll dann die Lösung sein? Was soll denn das…
Bis 2011 könnten neuralgische Branchen (z.B. Zeitarbeit) über Entsende- oder Mindestarbeitsbedingungsgesetz einen Mindestlohn haben und dann gibt es ja auch noch eine Bundestagswahl, bei der eventuell auch über die Frage entschieden wird, ob ein gesetzlicher Mindestlohn gelten soll.