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Einestages wunder ich mich

Posted on 21 April 2008 by Falk

Auf Spiegel Online ist derzeit ein Text verlinkt, der in “EinesTages”, dem UGC-Zeitgeschichte-Portal der Hamburger läuft. Dort erklärt “der Richthofen-Biograf” Joachim Castan, wie sich der letzte Tag Manfred von Richthofens abgespielt habe und wie die Legendenbildung funktioniert habe.

Dass es sich um einen EinesTages-Text handelt, ist aus dem Teaser auf der Startseite nicht ersichtlich. Dass es sich dabei jedoch um einen miserabel redigierten (vermutlich gar nicht) Text handelt, stellt man hingegen schnell fest: mit einem Richtofen kann ich vielleicht gezielt Brötchen backen. Aber dass ein Richthofen-Biograf im Text gleich zweimal den Namen des Objekts seiner Schreibfreude falsch schreibt…

Ganz am Ende findet sich auf EinesTages dann ein Link:

Im SPIEGEL-Shop:

* Joachim Castans Buch “Der rote Baron. Die ganze Geschichte des Manfred von Richthofen” ist hier erhältlich.

Dieser Artikel ist also
1. nicht UGC.
2. zumindest Eigenwerbung für das Buch des Autoren, das so großartig ist, dass es der Spiegelshop auch gleich anbietet.
3. nicht oder nur schlampig redigiert.
4. trotzdem für genug Klicks gut – ob das genauso wäre, wenn “EinesTages” drüberstände, weiß ich nicht.

Schön.

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2 Responses to “Einestages wunder ich mich”

  1. nils sagt:

    bildungslücke: was ist ugc? danke und grüße, nils

  2. ben_ sagt:

    UGC ist User Generated Content und bildet neben SN (Social Networks) die andere Säule des Web 2.0.

    Oder um es einfacher zu sagen: UGC ist, wenn Du die Arbeit machst, und die machen das Geld.


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