In der Twitteria
Posted on 30 November 2007 by Falk
Twitter gehört zu den Diensten, deren Sinn mir verborgen bleibt. Und die ich trotzdem relativ intensiv nutze. Warum nur, warum?
Twitter hat einige Funktionalitäten, die ich sehr, sehr schätze:
1. Twitter hat ein Mobilinterface und jede Menge kleine Drittapplikationen machen den Dienst individuell angepasst nutzbar
2. Twitters Grundkonzept aus Friends/Followers gefällt mir. Auch, dass eigentlich nur Single-User-Content entsprechend dieser Netzwerke resyndiziert wird.
3. Die Beschränkung auf 140 Zeichen ist nicht so übel wie gedacht. Insbesondere die automatisierte Tiny-URL-Verwendung ist ein netter Zug.
Twitter gehört dabei zu den Diensten, bei denen ich immer wieder – wie beim Bloggen – vor der Entscheidung stehe: ist das noch öffentlich oder schon privat? Sprich: kann man das, sollte, will man das publizieren? Denn nichts anderes ist Twittern – Publizieren im Internet, öffentlich zugänglich machen.
Häufig lautet meine Antwort nein. Weshalb mir alle leid tun, die meine Twitternachrichten lesen – dort steht meist (sinngemäß): ich sitze im Zug. Das tu ich eh öffentlich.
Nur manchmal, da vergesse ich mich. Wenn soziale Interaktion ins Spiel kommt, dann hüpft man schneller über jede Schranke im Kopf als einem manchmal lieb ist. So kann ich also nur von Glück reden, dass mein Leben ein ziemlich eintönig langweiliges ist – und ich also auch gar nicht viel aus meinem Privatleben kundtun könnte. Phew.


Lese Kühlschranknotizen mit Laptop auf dem Schoß ;-)
Mein lieber Falk,
twitter ist absolutes Motivationstool für mich. Wenn ich lese, was meine Coworker so alles rocken, dann zündet bei mir die Rakete richtig. Es gibt auch ein paar tweets, die gleichen der Funktion einer S-Klasse in Neukölln: Schaut her, was ich den ganzen Tag tue. invoicing-wars…. Der Erfolg steht vor meiner Tür.
Ich würde das Ganze alles unter Telepräsenz abhaken. Ah, da fällt mir ja noch was ein: Es gibt sicher bald niche-twitter. Sowie Xing = Xitter. Business-tweets only. mhh. ja, so könnte es werden. Und bevor meine Gehirn so richtig los legt, sage ich tschüss.
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