Was verstanden
Posted on 28 November 2007 by Falk
Hat zweifelsohne Mercedes Bunz:
Alle wollen “Spiegel Online” überholen und sehen dann doch nur genau so aus, anstatt eine Alternative zu bieten. Das ist schon seltsam.
Das Problem könnte sein, dass Alternativen auch Finanzierung brauchen. Und echte Alternativen sehen viele Verlage wohl als zu hohes Risiko an – schreibt SpOn nicht mittlerweile eine gute schwarze Null (ja, man kann jede Bilanz so bauen, dass sie positiv ist.. aber dennoch)?
In der Tat stellen die Content-Management-Systeme augenblicklich für Verlage eine große Herausforderung dar. Das geht nicht nur uns so, darüber reden zur Zeit viele meiner Kollegen. Man denkt, im Internet könnte man alles schnell und kurzfristig umsetzen. Aber die Redaktionssysteme sind oft so aufgeblasen, dass man das Gefühl hat, vor einem mühsam handgeschnitzten barocken Kunstwerk zu stehen.
Das Problem ist beiderseitig: zum einen wünschen sich alle alles und das auch noch komfortabel. Und zum anderen soll es schnell, schlank und billig sein. Das passt halt nur begrenzt zusammen, nech?


Und wieder sind wir, sobald es ums Netz geht, an dem “so machen es die Anderen”-Punkt. Startups kaempfen damit bei der Finanzierung und anscheinend haben auch große Verlagshaeuser mit gleichen Problemen zu kaempfen. Man muss es wie die anderen machen, um ein OK zu bekommen. Verrueckte Welt, sehr unfrotschrittliche Welt.