nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for Juli, 2007

Tüte schlechter als Kippe?

Die BBC hat eine Meldung zur Frage, wie Kiffen sich auf die Lungen auswirkt und angeblich ist der Konsum von Haschprodukten noch schechter für die Lunge als normaler Tabak. Schön lesen sich die Studienbedingungen:

Cannabis smokers were included if they had smoked at least one joint per day for at least five years, while tobacco smokers had to have smoked 20 cigarettes per day for one year.

Das nennt man dann wohl die harte Kundschaft.

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Gemütsplaylist #36

» Funny van Dannen - Freundinnen
» Rolling Stones - As tears go by
» Madness - Tomorrow’s just another day

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Flinke Finger

Am Wochenende scheint ein Gehörlosenkongress oder ähnliches in Berlin stattgefunden zu haben. Unglaublich häufig bin ich über Menschen gestolpert, die sich mit ihren flinken Fingern unterhielten - faszinierend.

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Volles Programm

In der letzten Woche habe ich mit polnischen, russischen und deutschen jungen Erwachsenen in Berlin getagt, moderiert und viele spannende Diskussionen (und heute morgen einen leichten Anflug von Kater) erleben dürfen. Großartige Sache, auch weil es mir gezeigt hat, wie schön das Diskutieren und Moderieren sein kann. Allein, was fehlt: Schlaf. Morgen. Endlich. Wer noch?

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Hach, SPD..

..was soll aus dir nur werden, wenn Du selbst bei der ZEIT für überaus launige Artikel sorgen kannst?

Sehr schön übrigens auch die kleinen Seitenhiebe auf Medienlogiken.

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An Tagen wie diesen

Ich schreibe hier ja nur selten konkret zu dem, was ich so treibe. Heute eine kleine Ausnahme: zum einen sitze ich im Job bei einem Projekt an dem Schritt, den man wohl irgendwo zwischen Konzeption und Umsetzung ansiedeln würde, zum anderen bin ich schon in der Ideenfindung für ein weiteres Projekt, das mich persönlich ebenfalls sehr reizt.
Zum anderen habe ich im April die Idee zu einem auf die Zukunft der alten und neuen Medien fokussierten Barcamp gehabt. Also zu den Fragen, wie sich Fernsehen, Zeitung, Radio, Weblogs, Onlinevideo-Plattformen und so weiter entwickeln könnten. Genannt habe ich diese Beschäftigung im Barcamprahmen dann Mediacamp. Wohin wird sich all das entwickeln - und ist es derzeit schon Hype oder sogar noch unterbewertet? Praktischerweise wollten die Jonetler ihren Jahreskongress in einem ähnlichen Zeitraum machen - und da das Jonet aus Medienmenschen besteht (mit leichtem Überhang zu Journalisten) haben wir das kurzerhand zusammengelegt. Auf die Veranstaltung am 08.09. in Hamburg freue ich mich jedenfalls schon enorm. Auch auf die Antwort auf die Frage, wie sich das barcampartige Format praktisch auswirken wird. :-)
Ferner bin ich dabei, einen etwas längeren Artikel für das gescholtene Multimedia Annual zu schreiben. Da verwirre ich mich derzeit noch ein bisschen selbst mit zuviel gleichzeitig wollen, aber das wird auch noch werden. Thema ist im Groben der Wandel onlinejournalistischer Angebote und der Onlinejournalisten durch neue Webnutzungsformen (”Web 2.0″).
Ja, was noch? Plomlompom hat mich überredet, demnächst mal ins Kino zu gehen. Geguckt wird: State Legislature. Der Film handelt dreieinhalb Stunden lang von der Arbeit der Legislative in Idaho. Man versprach mir, dass das leicht skurill und sehr faszinierend werden würde. Fast noch faszinierender, dass es einen Film gibt, für den ich gerne ins Kino gehen werde.
Und last but not least hat hier jemand im Zug ein Buch vergessen: Carl Dahlhaus, Die Idee der absoluten Musik. Das 1978 erschienene Werk (6.80 DM) hat deutlich unter seinem Bibliotheksdasein gelitten. Nun ja. Jetzt wird es auch nochmal unter der Post leiden.
Was mir sonst noch aufgefallen ist: Kapitulation. Das Image von Musik bildet sich nicht nur aus ihr selbst heraus, sondern auch aus den Menschen, die sie hören und die man kennt. Die neue Tocotronicplatte kann man gut finden. Man kann sie auch schlecht finden. Man kann sie aber wohl nicht überhaupt nicht finden - denn irgendwer hört sie immer. Der Nachbar, die Freunde, auf einer Party, auf dem eigenen Rechner. Ich find sie durchwachsen. Aber was ich komisch finde: Menschen grölen bei dem Titelsong gerne den Refrain mit. Damit konterkariert man aber die Aussage des Liedes weitgehend. Nun.. Schade. Mein Lieblingslied auf der Platte: Verschwör dich gegen dich. «Du musst nicht zeigen was Du kannst, Du darfst nicht sagen, was Du denkst, kein Gewissen, das dich quält, keine fremde Macht die lenkt.» Klarer Fall von Ohrengewürm.

Da ich diesen Beitrag gerade auf Bahnkilometer 65.000 schreibe, habe ich nun fast alle Kategorien meines Weblogs jetzt abgefrühstückt. Schönen Tag!

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Webmontag heute

Endlich mal wieder. Aber warum ist es gerade heute so unterträglich heiß… :-(

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Herr Schönbohm,

Gerade eine solche Überprüfung – ebenso wie die Rasterfahndung nach den Anschlägen vom 11. September 2001 – bringe aber gerade darüber Klarheit, ob es überhaupt Terrorverdächtige gebe. Für Brandenburg habe man damals auf diese Weise Entwarnung geben können.

ob es Terrorverdächtige(!) gibt, lässt sich nicht mit einer Rasterfahndung feststellen. Damit lässt sich nur feststellen, ob sich Leute finden, die man verdächtigen kann. Und, ganz nebenbei: Gestern die Cole, Heute New York - und morgen Eisenhüttenstadt?

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Ich kenn da..

jemanden, den das hier freut.

Der Landesbetrieb Verkehr (LBV) Hamburg erteilt inzwischen individuelle Ausnahmegenehmigungen für die Nutzung des Elektrorollers im Stadtgebiet. Zulassungsvoraussetzung ist der Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung sowie eine gültige Fahrerlaubnis (mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung). Die Antragsteller müssen zudem eine Erklärung unterschreiben, dass sie das Land Hamburg von Schadensansprüchen Dritter freistellen, sollte es zu einem Unfall mit dem Segway kommen.

Dann kann er nämlich vom Mediacamp zum Jonettag Segwayen.

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Gemütsplaylist #35

» Tocotronic - Harmonie ist eine Strategie
» Kante - Warmer Abend
» Tocotronic - Wehrlos

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Lesetipp: Pippa Norris, A Virtuous Circle

Das 2000 erschienene Buch von Pippa Norris, derzeit Direktorin für Democratic Governance beim UNDP, ist kapitelweise auf der Website der Harvard-Professorin herunterladbar. Absolut lesenswerte Literatur über den Wandel politischer Kommunikation in postindustriellen Gesellschaften.

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Neologismen, selbst gemacht

Heute: Meetingitis.

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What the Hell

Sehr gelacht habe ich beim Lesen dieses Berichts.

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Ah so

Der Zugverkehr tendiert jedoch wieder zur Planmäßigkeit.

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