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Bahnwissen

Wer viel Bahn fährt, häuft unnützes Wissen an. Eine unstrukturierte Sammlung. Natürlich ohne Garantien.

Zugtypen

ICE 1 (selten); ICE 2 (häufig); ICE 3; ICE 1/renoviert; IC

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Steckdosen

Stromversorgung ist bei der Deutschen Bahn sehr unterschiedlich. ICE 1 weiß ich gerade nicht, ICE 2 haben nur an den Tischsitzplatzgruppen Steckdosen (auch nur eine), ICE 3 haben zwischen allen Sitzen jeweils eine Steckdose, renovierte ICE1 ebenfalls.

Zugaufbau
Ein ICE 2 ist wie folgt zusammengesetzt (je nach Fahrtrichtung auch andersherum):
2. Klasse Raucher, 2. Klasse, Bordrestaurant/Bordbistro, 1. Klasse, 1. Klasse Raucher
Ein ICE 3 ist wie folgt aufgebaut (je nach Fahrtrichtung auch andersherum):
2. Klasse, Bordrestaurant/Bordbistro, 2. Klasse Raucher, 1. Klasse Raucher, 1. Klasse

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Bahn.Comfort-Plätze finden sich immer im Waggon der 2. Klasse, der am nächsten zum Bordbistro/Bordrestaurant liegt. (Bahn.Comfort ist das Vielfahrerprogramm der DB, Bahn.Comfort-Status macht sich wie folgt bemerkbar: Graue (25/50) oder Schwarze BahnCard (100))

Mehrere Zugteile

Wer mit Platzreservierung reist (empfehlenswert Sonntagabend/Montagmorgen und Freitagabend sowie zu Messezeiten) oder an einen bestimmten Platz möchte, weil er sich dort verabredet hat: manche Züge fahren mit zwei Zugteilen, sprich: sind technisch eigentlich zwei Züge. Im Regelfall haben die Waggons des einen Zugteils “Ordnungsnummern” (so nennt es die Bahn) der 20er-Reihe (21, 22, 23, 24..) und der andere Nummern aus der 30er-Reihe. Man kann während der Fahrt nicht von einem in den anderen Teil wechseln, sondern nur an Bahnhöfen. Im Regelfall wird ein solcher Doppelzug an einem Bahnhof geteilt, dies ist im Regelfall mit einem längeren Halt und damit der perfekten Möglichkeit zum Umsteigen verbunden.

Auf den Bahnsteigen stehen übrigens auch Pläne (”Wagenstandspläne”), die einem Hilfestellung leisten, wie und wo in etwa ein Waggon zum Halten kommt. Der Vielfahrer erkennt an der Wagenreihung bereits den Zugtyp, selbst wenn er vorher noch nie auf der Strecke gefahren ist.

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Kaffee etc.: In 3er-ICEs (und ich glaube, auch in renovierten 1ern) gibt es richtige Kaffeemaschinen, Standardvariante ist allerdings überall gleich Filterkaffee aus der Thermoskanne.
Kakao wird grundsätzlich mit Wasser angerührt und ist entsprechend beinahe ungenießbar. Um ihn halbwegs erträglich zu machen, kann man sich (in 3er-ICEs) Milchschaum, in 2er-ICEs Sprühsahne ohne Aufpreis auf das Getränk geben lassen.

Internetanbindung/Mobilfunk

Im Regelfall sind die Waggons in der Nähe des Restaurants/Bistros mit Mobilfunktrepeatern ausgestattet, sodass dort eine deutlich bessere Konnektivität ist. “Ruhewaggons” gibt es allerdings auch - dort ist der Handyempfang im Regelfall miserabel und UMTS/GPRS fast komplett zu vergessen.

Verspätungen

Sollte man immer einkalkulieren. Manche lassen sich auch recht exakt einkalkulieren: indem man vorher nachschaut. Auch das Nachschauen unterwegs ist sehr praktisch: wenn der eigene Zug Verspätung hat, sollte man eventuell besser den Onlineauftritt der Bahn befragen (auch mobil tauglich). Hat der Anschlusszug ebenfalls Verspätung, ist nicht alles verloren. Im Regelfall ist man damit schneller und besser informiert als das “Zugpersonal”.

Ansagen/Anzeigen

Sind immer mit Humor zu nehmen. Fünf Minuten sind etwa acht, wer beispielsweise vor Berlin-Spandau aufsteht, um am Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof auszusteigen, der kann noch ein Weilchen warten. Die Anzeigetafeln sind weitgehend automatisch befüllt: 10 Minuten vor der planmäßigen(!) Ankunft eines Zuges am Zielbahnhof erscheint dort »Wir erreichen in Kürze«. Unabhängig von Verspätungen – also einfach ignorieren, wenn man nicht gerade mit der Bahn umzieht.

2 sagten etwas

2 Responses to “Bahnwissen”

  1. Alexanderon Mai 6th 2007 at 18:23

    Fehlen nur noch ein paar farbige Diagramme.

  2. Falkon Mai 6th 2007 at 18:36

    Ne Du. Ich bin zwar vielleicht schon sesam genug, das hier zu bloggen, aber dass ich male, das will wirklich keiner. :)

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