nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for Mai, 2007

Die Platte, die ich nicht rezensierte

Eigentlich wollte ich Wir sind Helden - Soundso rezensieren. Ich kenn die Band seit langem und die Musik – wie vieles aus der deutschsprachigen Ecke – sehr gut. Habe einen Stapel Konzerte der Band gesehen und eine Kamikazefliege zuhause. Hätte nett werden können. Wurde aber nicht.

EMI ist ein Konzern, der derzeit seine Hauspolitik gründlich überdenkt. Zumindest die Spitze. Dort hat man festgestellt, dass DRM vielleicht nicht der glücklichste Weg in eine erfolgreiche Zukunft ist. Zu EMI gehört auch das Label “Labels Music”. Und genau dort sind Wir sind Helden unter Vertrag.

Ich mag das Medium Online vor allem, weil man dort Dinge tun kann, die in allen anderen Medienformen nicht möglich sind. So kann man Linken und man kann Audiobeschreibungen – zumindest manche – hörbar machen. So kann man zum Beispiel nicht nur ein Album besprechen. Man kann auch eine Hörprobe geben, die dem Leserhörer dann eine eigenständige E nschätzung ermöglicht: geht er mit dem Autor konform? Ist das was für ihn oder sie?

Doch zurück zu Soundso. EMI, bzw. Labelsmusic, hat sich etwas tolles einfallen lassen: Digitale Bemusterung nur per Stream und mit einem speziellen Tool. Was für ein Albumgefühl! Ich höre Musik natürlich immer nur in der Nähe einer Standleitung. Nicht in der Badewanne, beim Spülen, im Zug (wo ich zum Beispiel gerade diesen Text tippe). Musik braucht Kontext, ein Album zeigt in verschiedenen Kontexten seine verschiedene Facetten. Mit einem Rotwein und Freunden beim Kartenspielen naturgemäß vollkommen andere als im Büro mit Kopfhörern, im Zug kurz hinter Ludwigslust, wo nur das Laufgeräusch bei 220km/h stört wiederum neue.

Kein realistisches Hörerlebnis also. Verschmerzbar? Labelsmusic verweigerte auf Anfrage auch das Streamen eines kompletten Songs. Maximal 30 Sekunden. Und die nur als Link auf einen Server von Labels. Die Band selbst hat ein MySpace-Profil. Mit kompletten Songs. Ob sie wohl wissen, wie ihre Plattenfirma sich anstellt?

Ich weiß Du willst helfen
Ich weiß Du grämst dich
Ich weiß Du willst abhauen
Ich weiß Du schämst dich

(Wir sind Helden – Kaputt / aus: Wir sind Helden – Soundso)

Willkommen im 21. Jahrhundert, Labelsmusic! Ich hab die Rezension daraufhin gestrichen. Die Platte dann auf iTunes gekauft. Jetzt schlummern die Files als Ogg Vorbis hier auf der Platte. Und auf meinem Zweitrechner. Und auf meinem mobilen Player. Der ist nämlich kein Apple.

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Wo er recht hat, hat er recht

«Ich habe kein Handy. Ich glaube, dass 95 Prozent aller übers Handy geführten Gespräche überflüssig sind.» (Wolfgang Schäuble)

Ich hab stattdessen kurzerhand das normale, private Telefon abgeschafft. Klappt auch ganz gut, vor allem in Flatratezeiten – Mobil anrufen ist vielen zu teuer.

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Der Untergang, reloaded

Eben ging hier was nieder – der Quecksilberregler. Oder in Bildern ausgedrückt:

20070525_berlin_weltuntergang_usbekistan.png

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Was so alles mal indiziert wurde..

Moonstone fand ich ja lustig genug. Aber Cannon FodderDie BPS ist auch nicht mehr, was sie mal war (ich erinnere an die legendäre AmigaJoker-Ausgabe mit dem Test von Mortal Kombat II: “Zuschlagen bevor die BPS es tut!” + Wertung 91%, steht noch irgendwo bei mir rum).

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Thanks for all the..

Fish.

(Wer sich fragt, warum ich das erst jetzt poste: ich habs schlicht nicht mitbekommen…)

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Top-Visitenkarten

Experimentelle Chirurgie ist mit Abstand das Beste, was ich bislang für Visitenkarten mitbekommen habe.

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Was ist denn das für ein Sch…?

Eben eine Mail bekommen:

You are Wolfgang Schäuble’s newest friend!

Wolfgang Schäuble (schaeuble) added you as a friend!

Check out Wolfgang Schäuble’s profile here:

http://twitter.com/schaeuble

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Einmal hier lang bitte..

Play Ogg

Nieder mit MP3, AAC und ÖBB!

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Toll. Einfach toll.

Ich habe mich hier schon einmal darüber belustigt, dass die Mobiltelefon-Wortvervollständigungssoftware T9 zwar Habermas kennt. Aber einfach nicht kotzen kann. Nun habe ich ein anderes Phänomen: Dauernd werden mir Worte vorgeschlagen, deren Kontext mir sinnfrei erscheint. Eben: zu Gerne bietet er mir passenderweise Sachverstand an. Hm. Mein Moby will mich veräppeln, I guess.

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Grüne Hölle

20070512_gruene_hoelle_usbekistan.png

Kurz hinter diesem nassen Grün beginnt Usbekistan.

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Archivalia

Mit dem Relaunch von ZEIT online ist auch das Archiv von 1995 bis heute frei online gegangen (vorherige Ausgaben nur vereinzelt). Wird ausgebaut. Schön!

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Cisco Expo / Berlin: Bloggerpanel

Eben noch schnell nach Neukölln geflitzt: “Die Trends nach dem Web 2.0 – Chancen und Herausforderungen für die IT-Welt” heißt hier ein Panel. Hm. Der Einstieg ist vielversprechend: Moderator Stefan Krempl redet von der Readers Edition als “so etwas wie ein Wiki.” Soso. Das scheint noch lustig zu werden. Auf dem Panel sitzen Sascha Lobo, Robert Basic, Peter Schink, Christian Göttsch (Experteer), Torsten Muth (Cisco) und als Moderator eben dieser Stefan Krempl. Der zur Einführung daraufhingewiesen hat, dass bislang eigentlich die «Aggregatoren» Geld verdienen würden.

Robert Basic verweist auf das Saftblog als Positivbeispiel. Hm. Ja. Und Sascha Lobo soll was zu Adical sagen. «Ich halte sehr, sehr viel von der Blgolandschaft», sagt Lobo. «Ich hab Spezialwelten, wo ganz spezielle Themen intensivst behandelt werden – in Bereichen, die Zeitschriften niemals interessieren würden.» Nun.. Ja.

«Die meisten Prophezeiungen», sagt Lobo über die Voraussagen des Aufeinandertreffens von Massennutzung und Web, «sind nicht eingetroffen.» Krempl schwenkt gleich auf Web 3.0 um. Muth von Cisco redet von «Einbinden von Kunden». Hm. «Das Bloggen wird sicherlich weitergehen. Aber ich glaube, dass Zweitwelten wie Second Life die Trends setzen werden.» Soso. Soso. Dann stellt er eine These über ungleich lange Hosenbeine als Trend auf und weiß dann doch nicht, ob der Trend eintreten würde. Oder so. Hm. Hmmm.

Jetzt träumt Robert Basic von Mensch-Maschine-Schnittstellen. «Network-to-Personal-Communication»? Interpersonell scheint sein aktuelles Lieblingsschlagwort zu sein. «Je transparenter ich werde, um so größer wird die Widerstandsbewegung gegenüber Firmen», glaubt Basic. Vielleicht. «Embedded Ekel» hat mehr Zukunft für ihn als Second Life.

Peter Schink macht einen Schwenk auf «Location Based Services»: hier sei die IT gefordert, «reale Konzepte zu liefern.» Muth glaubt an die Notwendigkeit von Überall-WLAN. Ich nutz hier übrigens UMTS.

Jetzet verlieret man sich. In «Sascha, Du bist da skeptisch.» Bezüglich allem. Oder so. Zumindest bzgl. Schuhverkäufern in Second Life. Er glaubt nicht, dass sich ein Turnschuh mit Biberschwanz im realen Leben wirklich durchsetzen würde. Hm. Der Lobo hat vielleicht recht. Wobei.. Fuchsschwänze sollen auch schonmal angesagt gewesen sein.

Krempl fragt nach «intelligenten Agenten» und «semantischen Schlagworten» bei Experteer. «In fünf Jahren wird es wieder weiterentwickelt sein», sagt der Experteer-Mensch Göttsch. So schwammig wie die Frage war, antwortet Göttsch auch. «Die spannende Frage, die ich ind en letzten Jahen aufkommen sehe, ist: wie entwickeln sich aus diesen Herstellkosten[freien] Dingen Geschäftsmodelle?» Er macht wieder Werbung für sich und seine Plattform. «Sich zu überlegen, wie man aus diesen technischen Enablern etwas an den Markt wirft.» Ich glaube, ich möchte das gar nicht verstehen. Aber vielleicht wars auch nur krudes Marketingdeutsch.

Lobo macht einen auf Creative Mind: remixen von drei Panelaussagen. «Eine der Voraussetzungen ist funktionierendes Micropayment», sagt der Adical-Salonpunk. Lobo hält spontane kleine Geschäftsmodelle für die Zukunft, mal eben 40 Cent von Handy zu Handy zu schubsen.

«Services ist das nächste große Ding, das da kommt im Web3.0», sagt Muth von Cisco. Er redet von kleinen, begrenzten Zirkeln. Hm. Nicht «jeder mit jedem» sei die Zukunft. Er hält viele Communities für nicht mehr händelbar.

Stefan Krempl nimmt seinen Moderatorenjob ernst: er will über «Data Mining» reden. Robert Basic antwortet mit «Microformats». Absichtliches aneinandervorbeireden ist toll. Manchmal. Heute nicht. Krempl nimmt das als Vorlage und hüpft Richtung RDF und Co., da versagt der Cisco-Mitarbeiter aber kläglich und hat keinerlei Ahnung. Er ist ein PR-Mensch.

Wo waren eigentlich die Panelisten Ende der 90er? Stefan Krempl darf ungestraft behaupten, dass Virtuelle Communities sich erst heute durchgesetzt hätten. Näää. Aua. Und die Zeit ist jetztet auch rum. Publikumsfragen?

Nun, jetzt gehts wirklich mit dem Buzzwordbingo los. «Internet der Dinge», Kühlschrankconnection (hey, wie heißt das Blog hier nochmal?), Nearfield Communication, … Toll.

Das Abschlussgerede überlässt die Runde dem Cisco-Gastgeber. Leider keine besonders gute Wahl: er redet ziemlichen Krams. Ah, Danke. Lobo fällt doch noch was ein. «Die Vielfalt im Informations- und Kommunikationsangebot» sei das, was ihn erfreut. Peter Schink weist auf die Techniklastigkeit von Foren hin – und hält die neuen Formen für wesentlich benutzerfreundlicher. Lobo glaubt: «Es kommt auf den Nutzwert an.» Und sei dafür auch bereit zu bezahlen, solange er einsieht, dass er davon etwas habe.

Markus Beckedahl fragt nach dem klassischen Datensilo-Problem und der Hin- und Hertransportierbarkeit von Daten, Relationen etc. – Peter Schink glaubt an ein Geschäftsmodell, der Experteerer erinnert an Microsofts gescheitertes Passport: es müsse eine glaubwürdige Institution sein. Basic sagt, dass man in den USA genau daran arbeiten würde.

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3, 2, 1, Lift Off: ZEIT CampusCommunity

Heute offiziell gestartet: die ZEIT CampusCommunity. Come in and find out. Danke an alle Beteiligten. Zum Beispiel den hier.

Mein Profil gibts übrigens hier.

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Polizeiliche Wahlstatistik

Nach AFP-Informationen aus mehreren Regionen wurden in der Nacht mindestens 500 Autos angesteckt, nachdem Sarkozy die Stichwahl der Präsidentschaft gegen die Sozialistin Ségolène Royal mit 53,06 Prozent der Stimmen gewonnen hatte. Das war deutlich mehr als von der Polizei zunächst vermeldet.

(Dank an Meike)

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Social Web Democrats

Die SPD versucht sich in webbasierter Programmgestaltung zum Mitmachen. Interessantes Experiment. (via Thomas Pleil/Textdepot)

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Bahnwissen

Wer viel Bahn fährt, häuft unnützes Wissen an. Eine unstrukturierte Sammlung. Natürlich ohne Garantien.

Zugtypen

ICE 1 (selten); ICE 2 (häufig); ICE 3; ICE 1/renoviert; IC

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Steckdosen

Stromversorgung ist bei der Deutschen Bahn sehr unterschiedlich. ICE 1 weiß ich gerade nicht, ICE 2 haben nur an den Tischsitzplatzgruppen Steckdosen (auch nur eine), ICE 3 haben zwischen allen Sitzen jeweils eine Steckdose, renovierte ICE1 ebenfalls.

Zugaufbau
Ein ICE 2 ist wie folgt zusammengesetzt (je nach Fahrtrichtung auch andersherum):
2. Klasse Raucher, 2. Klasse, Bordrestaurant/Bordbistro, 1. Klasse, 1. Klasse Raucher
Ein ICE 3 ist wie folgt aufgebaut (je nach Fahrtrichtung auch andersherum):
2. Klasse, Bordrestaurant/Bordbistro, 2. Klasse Raucher, 1. Klasse Raucher, 1. Klasse

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Bahn.Comfort-Plätze finden sich immer im Waggon der 2. Klasse, der am nächsten zum Bordbistro/Bordrestaurant liegt. (Bahn.Comfort ist das Vielfahrerprogramm der DB, Bahn.Comfort-Status macht sich wie folgt bemerkbar: Graue (25/50) oder Schwarze BahnCard (100))

Mehrere Zugteile

Wer mit Platzreservierung reist (empfehlenswert Sonntagabend/Montagmorgen und Freitagabend sowie zu Messezeiten) oder an einen bestimmten Platz möchte, weil er sich dort verabredet hat: manche Züge fahren mit zwei Zugteilen, sprich: sind technisch eigentlich zwei Züge. Im Regelfall haben die Waggons des einen Zugteils “Ordnungsnummern” (so nennt es die Bahn) der 20er-Reihe (21, 22, 23, 24..) und der andere Nummern aus der 30er-Reihe. Man kann während der Fahrt nicht von einem in den anderen Teil wechseln, sondern nur an Bahnhöfen. Im Regelfall wird ein solcher Doppelzug an einem Bahnhof geteilt, dies ist im Regelfall mit einem längeren Halt und damit der perfekten Möglichkeit zum Umsteigen verbunden.

Auf den Bahnsteigen stehen übrigens auch Pläne (”Wagenstandspläne”), die einem Hilfestellung leisten, wie und wo in etwa ein Waggon zum Halten kommt. Der Vielfahrer erkennt an der Wagenreihung bereits den Zugtyp, selbst wenn er vorher noch nie auf der Strecke gefahren ist.

20070506_anzeigetafel_hh_kyrill.png

Kaffee etc.: In 3er-ICEs (und ich glaube, auch in renovierten 1ern) gibt es richtige Kaffeemaschinen, Standardvariante ist allerdings überall gleich Filterkaffee aus der Thermoskanne.
Kakao wird grundsätzlich mit Wasser angerührt und ist entsprechend beinahe ungenießbar. Um ihn halbwegs erträglich zu machen, kann man sich (in 3er-ICEs) Milchschaum, in 2er-ICEs Sprühsahne ohne Aufpreis auf das Getränk geben lassen.

Internetanbindung/Mobilfunk

Im Regelfall sind die Waggons in der Nähe des Restaurants/Bistros mit Mobilfunktrepeatern ausgestattet, sodass dort eine deutlich bessere Konnektivität ist. “Ruhewaggons” gibt es allerdings auch - dort ist der Handyempfang im Regelfall miserabel und UMTS/GPRS fast komplett zu vergessen.

Verspätungen

Sollte man immer einkalkulieren. Manche lassen sich auch recht exakt einkalkulieren: indem man vorher nachschaut. Auch das Nachschauen unterwegs ist sehr praktisch: wenn der eigene Zug Verspätung hat, sollte man eventuell besser den Onlineauftritt der Bahn befragen (auch mobil tauglich). Hat der Anschlusszug ebenfalls Verspätung, ist nicht alles verloren. Im Regelfall ist man damit schneller und besser informiert als das “Zugpersonal”.

Ansagen/Anzeigen

Sind immer mit Humor zu nehmen. Fünf Minuten sind etwa acht, wer beispielsweise vor Berlin-Spandau aufsteht, um am Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof auszusteigen, der kann noch ein Weilchen warten. Die Anzeigetafeln sind weitgehend automatisch befüllt: 10 Minuten vor der planmäßigen(!) Ankunft eines Zuges am Zielbahnhof erscheint dort »Wir erreichen in Kürze«. Unabhängig von Verspätungen – also einfach ignorieren, wenn man nicht gerade mit der Bahn umzieht.

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Verschenkt..

..hat die SPD ein weiteres Jahr, wenn ich mir anschaue, was ich 2006 über sie schrieb und was ich gestern über sie schrieb.

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Next07

Heute ein wenig auf der Next07 gewesen, gleich geh ich dann wieder rüber. Was mir aufgefallen ist: Will ich auf so einer Veranstaltung wirklich Präsentationsfolien sehen, auf denen »Was ist Web 2.0« steht? Nein. Möchte ich nicht. Wirklich.

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«Und ich weiß, wir werden siegen»

Heute Nachmittag privat auf dem Mariannen- und dem Oranienplatz vorbeigeschaut. Schön wars, und nicht alles was ich fand, waren Ton, Steine, Scherben. Aber auch.
Linkssentimentale Stimmung an ritualisiertem Ort zu ritualisiertem Zeitpunkt, irgendwie. «Und was nicht ist, das kann noch werden»? Das Publikum singt Junimond für meine Ohren jedenfalls signifikant lauter mit als den Rauch-Haus-Song. Echt-Faktor? Es ist vorbeibeibei? Trotzdem: Danke für einen netten Spätnachmittag.

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