Frei floatende Assoziationen
Die treuen Leser wissen es schon: ich bin zuwenig unterwegs. Weshalb ich heute mal wieder ein paar Kilometer zurückgelegt habe.

Den Bahnhof Zoo hat man unter anderem deshalb geschlossen, weil dort bei großen Menschenmengen angeblich die Sicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Wer Karfreitag morgens am Lehrter Bahnhof steht, fragt sich allerdings, wo die Verbesserung ist.

Nachmittags um drei am Rhein: schönstes Wetter. Sogar im Zug. Ich merke, wie verwöhnt ich bin. Im Regionalexpress telefoniert eine Studentin mit ihrem Papa. «Bis Dillenburg, dann Bus, weiß noch nicht wann ich da bin.» […] «Ich weiß nicht warum.» […] «Wahrscheinlich machen die da was an den Gleisen.» Bis hierhin braucht sie zehn Minuten um sich zu rechtfertigen. Lautstark. «Ja, wahrscheinlich was mit den Gleisen.» Als der Schaffner vorbeikommt, fragt sie ihn. Ruft danach Papa an. Gibt wortgetreu die Information des Schaffners wieder. inklusive gestelztem Bahndeutsch. Sie hat zwar zuviel Hintern. Aber was ihr fehlt, ist der sprichwörtliche Arsch in der Hose. Von 20 Minuten viel zu lautem Telefonat waren 15 Minuten Rechtfertigung. Aber mittlerweile ist sicher selbst dieses Lautsprecherchen wieder zuhause.

Nein, das ist nicht interessant. Das ist nur meine Verliebtheit in einen Stop-Knopf bei DVB-T-Receivern. Und zwei ziemlich intelligente Gesichtsausdrücke auf der Mattscheibe.
Schon in der Nacht zum Donnerstag hat mich Nicole Simon für ihre Prä-Re:Publica-Podcastinterviewreihe angeklingelt. Dass das vielleicht nicht so perfekt klingt, liegt nicht an der nachtschlafenen Uhrzeit. Sondern an einem technischen Problem, das Nicole dann soweit ausgebügelt hat, als dass sie meinen Teil der Aufnahme gerettet und ihre eigenen Anteile damit ziemlich vergrausligt hat.
2 sagten etwas
“zu[!]viel Hintern”… Pffff!
“Schatz, ich hab dir nen Apfel aus dem Norden mitgebracht…”
Grmpf!
Zuviel Hintern = die Menge Hintern korrelierte in besagtem Fall ungünstig mit der gewählten Hosenweite und der Sitzplatzbreite im RE, bei dem sie nicht den Zweier gegen sondern den Einer in Fahrtrichtung wählte.