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Archive for April, 2007

Berlin im Frühling

Berlin ist eine Hauptstadt, die ihresgleichen sucht. Wenn man von den paar Touristenparks (etwa die Zone vom Potse übers Tor zum Lehrter Bahnhof und Richtung Osten UdL bis zur Schlossplatzbaustelle + Friedrichstraße, aber nur bis Stadtmitte) absieht, gibt sie sich ganz normal. Berlin ist bunt.

Morgen werden wieder Horden marodierender Journalistenkollegen irgendwo in SO36 herumlungern. Jeden Steinumdreher mit Mikrofonen, Kameras und Presseweste überfallen. Auf dem MyFest Döner futtern. Anti-Konflikt-Bewältigungs-Krisen-Teams interviewen. Mit Revolution hat das schon lange nichts mehr zu tun – eigentlich gehört es in die oben beschriebene Touristenparkzone.

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Gemütsplaylist #32

» Wise Guys - Jetzt ist Sommer

Da draußen, irgendwie. Hier drin ist Papierkrieg. Aber schön, dass es draußen besser aussieht. Immerhin ists hier kühl. Heute Abend wird ‘ne kleine Runde abgeschaltet. Und der Rechner wieder angeschaltet: Kleine Daddelrunde.

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Ganz großes Kino

Ich und Bewegtbild, das ist etwa so wie «ich und mein fernseher». Igor hat mir ein Moviestöckchen an den Kopf geworfen. Continue Reading »

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Wer braucht Bundestrojaner?

Den gewünschten Service kann man sich bei manchen Privatdetektiven recht preisgünstig einkaufen, wie der Guardian berichtet.

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Gelesen und für gut befunden

Als PDF gelesen: der Artikel Braune Schatten. Die ungeliebte Vergangenheit des Spiegel in Berliner Journalisten 01/2007. Sehr lesenswert, welche Figur aus dem NS-Staat wann und wie mit dem Hamburger »Nachrichtenmagazin« (das Wort ist eine Kunstfigur aus eben jenem Hause) verbandelt war. Warum erst jetzt?

Als ich 1992 dank Augsteins Leichtsinn dieser postumen NS-Verbandelung des Spiegel auf die Spur gekommen war, nahm die Feuilleton-Redaktion der Zeit einen Artikel an, den ich über meine allzu späten Erkenntnisse – 1966 bis 1972 war ich selbst Medienkolumnist des Spiegel – geschrieben hatte. Theo Sommer, der heutige „Editor-at-Large“ und damalige Chefredakteur der Zeit, untersagte die Veröffentlichung mit dem nicht völlig richtigen Argument, so etwas könne man auch über die Frühgeschichte der Zeit schreiben.
Mein Artikel erschien in konkret und blieb wirkungslos.

schreibt Otto Köhler. Ja, auch bei der ZEIT gab es solche Fälle («Der Mann, der bei der Zeit Ernst Krüger war». Aber das Dickicht an persönlichem Geflecht und Protektion, das es laut Köhler beim SPIEGEL gegeben haben soll, erscheint mir einmalig. Ich hoffe, dass der Artikel auch online geht.

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Denken wir einfach einmal neu

Stellen wir uns vor, es würde nur das Internet geben. Stellen wir uns vor, es gäbe nur YouTube, GoogleVideo und Co., keinen Fernseher. Stellen wir uns vor, dass es keine kleinen Plastikkisten für den mobilen Empfang von Ultrakurzwellenfunk geben würde. Stellen wir uns vor, wir bräuchten keine Bücherregale mehr. Hätten keine Altpapiertonne. Der Fischladen würde uns die Fische in einen kleinen tragbaren Plastikeimer werfen, statt sie einzuwickeln. Und Pappmaché wäre auch nicht erfunden worden.

Würden wir etwas vermissen?

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Kilometerzähler: 40K

Fahn Fahn Fahn… Streckentester ist ein Job mit großer Zukunft. Ich sollte anfangen, eine E-Plus-UMTS/GPRS-Netzabdeckungskarte für Deutschland zu entwerfen. Recht empfehlenswerte Strecken lt. aktuellen Tests: B-FFM, FFM-K, B-H. Nicht ganz so doll: B-HH, K-H. Aber geht auch alles noch.

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Gemütsplaylist #31

» Farin Urlaub - OK
» Farin Urlaub - Petze
» Farin Urlaub - Am Strand

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Das Leben im Netz ist kein Wunschkonzert

Ich habe ziemlich viel über Michael Schöbs Artikel nachgedacht. Was vermutlich eine der Sachen ist, die er erreichen wollte: selbstreferenzielles Grübeln.
Daraufhin habe ich seinen Artikel mal zusammengekürzt. Was übrig blieb:

Elite
So wird das nichts
uninteressant … beklagenswerter und … selbstverschuldeter … unbekannter, nicht selten lesenswert … raumgreifend … kein Vorbeikommen … hätte … lenken können. … übliche Verdächtige … und ein paar mehr.
… sollte sich unterhalten fühlen, … außerhalb der Szene … unbekannt … wie seine … Filmpartner. Mit solch typischen Inhalten wird man nie eine größere Leserschaft von sich überzeugen können, so man das denn will.
… warum … ohne Hinweise auf Fachblogs und Corporate Blogs…?
… Externe Expertise … dominierende Meinungseinfalt gestört. … auszulassen. Das obere Bloggerhundert … alles selbst machen, alles wissen, alles können, … mit niemandem außerhalb des Gemeinwesens etwas zu tun haben. So wird … nie, was in Amerika oder Frankreich aufscheint - eine res publica.
… Fehleinschätzung …: „Leben im Netz“. … A-Blogosphäre … nicht gerade … Übermaß an Solidarität …, … gemeinsamer Gegner…: die Printmedien. Kein Wunder … einig…: … Zukunft … online. … muss, wenn überhaupt, nur noch in Andeutungen begründet werden. … Erfahrungsschnipsel … abgefragt. … Sache der Zuhörer, … Unterhaltung … auf Trab zu bringen. … sachfremd, aber trotzdem kurzweiliger.
… Selbstbezüge … Bezugsgröße Print … Heißluftballon ohne Flamme. … Blog-Olymp für Neulinge … unzugänglich; … konsequent unterhalb … Aufmerksamkeitsschwelle all jener…, … Leben nicht im Netz verbringen.

Nun, ich will versuchen zu verstehen, welche Probleme der Autor hatte. Er ging zu einer Veranstaltung die von Bloggern für Blogger ausgerichtet wurde. Auf der Blogger sich mit Bloggern unterhielten und das - vielleicht deshalb, weil es die grundlegende Gemeinsamkeit der versammelten Blogger war - häufig über Weblogs.

Was mich an dem Artikel enorm gestört hat: die Summe der Wertungen und die Form der Argumentation.

Wertung ist das gute Recht eines jeden Autoren. Aber Schöbs Wertungen sind nicht nachvollziehbar. “Bezugsgröße Print” zum Beispiel: ich habe selten weniger über herkömmliche Medienformen diskutiert, als auf re:publica. Stattdessen viel mit Leuten, die keinen Fernseher und kein Radio mehr besitzen. Die sich ihren Medienkonsum selbst zusammenklicken. Die vielleicht auch gar nicht prototypisch für die Zukunft sind. Dafür aber jetzt, hier und heute interessant.
Eine Beobachtung, die sicherlich stimmt: es dürfte eher schwierig sein, in den Kreis oder die Klickraten der deutschen “A-Blogger” vorzustoßen.
In einem kleinen Nebensatzkonstrukt findet sich jedoch der wichtigste Hinweis auf die Diskrepanz zwischen den Vorstellungen des Autors und der Realität, soweit mir bekannt: so man das denn will.
Schöb unterstellt, dass Blogger per se an einer möglichst großen Öffentlichkeit Interesse hätten. Haben aber sicherlich gar nicht alle. Ich zum Beispiel möchte hier für die Leute schreiben, die sich für mein Tun und Lassen, meine Meinungen und Sichtweisen interessieren. Die mich sicherlich zu einem gewissen Teil aus ganz anderen Zusammenhängen, aus dem realen Leben oder dem Netz kennen.

Die Unterscheidung in Mikro- und Massenmedien, sie macht schon Sinn. Auch wenn ich nicht an die Zukunft der heutigen Massenmedien glaube: Die Summe der Mikromedien kann natürlich einen indifferenten Einheitsbrei produzieren und damit den Massenmedien wieder nahe kommen. Oder auch einfach mal nichts Nennenswertes produzieren. Und das ist vollkommen in Ordnung so. Um das zu erkennen, dafür braucht es aber nicht den von Schöb in seinen niedergeschriebenen Wertungen unübersehbaren Belehrungscharakter, wie das alles besser sein könnte. Es wirkt wie ein Kind, dessen Wunschzettel zu Weihnachten nicht sonderlich beachtet wurde. Weil ein Maserati und ein Lear Jet gerade nicht lieferbar waren.

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Offene Antwort an Herrn Schoeb

Lieber Martin Schoeb,

da haben Sie ja was feines geschrieben. Sowas richtig feines. Ich habe wenig Lust und Laune, mich auf ihr Gejaule einzulassen. Denn was Sie schrieben, das zeugt leider nur von einem: Ahnungslosigkeit. Sie betteln geradezu um Aufmerksamkeit. Leider ist ihr Text sachlich so am Thema vorbei, dass ich ihn nicht unkommentiert stehen lassen möchte.

Externe Expertise aus der Wissenschaft, den Medien, der Wirtschaft hätte womöglich die dominierende Meinungseinfalt gestört. Sie hätte vielleicht auch dafür gesorgt, dass den Diskutanten zum Thema „Politik 2.0“ mehr eingefallen wäre, als sich über die Blogkompetenz von Politikern und die Internetauftritte von Parteien auszulassen.

In ihrem zutiefst ätzenden Artikel – das meine ich rein stilistisch – zeigt sich die ganze Nichtahnung vom Gegenstand. Ich will es am Beispiel eben dieses kritisierten Podiums für Sie illustrieren:
1. Externe Expertise gibt es (von Einzelabsagen abgesehen) nicht. Wer Experte in Wissenschaft, Medien oder Wirtschaft ist und sich mit Blogs beschäftigt, der bloggt auch. Und ist damit Teil der Blogosphäre.
2. Sie können mir gerne die Wissenschaftler nennen, die sich jenseits von Jan Schmidt in Deutschland ernstzunehmend mit Politik und speziell Blogs im Internet beschäftigen. Jan Schmidt saß auf dem Podium. Und bitte kommen Sie mir nicht mit denen, die vor zehn Jahren die letzten ernstzunehmende Publikationen zum Thema verfasst haben. Tut mir leid, da kenn ich mich ein bisschen aus.
3. Falls Sie es nicht bemerkt haben (offensichtlich ist das nicht der Fall): die re:publica war in erster Linie eine Bestandsaufnahme. Eine “Wo wir stehen”, oder anders gesagt: Wie wir heute “im Netz leben”. Anders als Sie sich erhofft hatten, hatte kaum einer Lust auf das Milchglaskugel-Spiel. Es war eine Veranstaltung für Insider und Interessierte, von Insidern und Interessierten.

Die re:publica hätte ein Befreiungsschlag werden, sie hätte den Blick auf das politische, unterhaltende und informierende Potential von Weblogs lenken können.

Was Sie suchten, ist ein Tutorial wie Sie die Blogosphäre nutzen könnten. Nur: das wussten die Anwesenden schon. Zwar waren die meisten Panels nicht unbedingt auf höchstem Niveau angesiedelt, doch deutlich über dem, was man als Allgemein- oder Trivialwissen bezeichnen könnte. Natürlich kann man sich mehr und anderes Wünschen. Zum Beispiel blogosphärenfremde Sichtweisen. Aber das war nicht Ziel und nicht Programm der re:publica 07, so wie ich es verstanden habe.

Es war Sache der Zuhörer, die Unterhaltung durch Zwischenrufe und Fragen auf Trab zu bringen.

Wahrlich viel verlangt. In meinem Verständnis: re:publica ≠ Kindergeburtstag mit lustigem Clown. Auch wenn manch einer die Funktion trotzdem erfüllt hat.

Nein, Herr Schoeb, so wird das nichts. Sie haben die Blogger als Holzmedienfeinde ausgemacht – was reiner Unfug ist. Drucken Sie sich Folgendes aus oder nehmen es als Bildschirmhintergrund: Holzmedien interessieren viele Blogger und andere Internetnutzer schlicht nicht mehr. Sie sind bereits Vergangenheit.

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Re:Publica-Nachlese

Wenigstens kann ich jetzt nachlesen, was beim Politik-Panel und auf dem Backchannel so passierte. (Jan Philipp Albrecht wollte nur der - ich glaube von Nico Lumma aufgestellten - These widersprechen, dass selbst die Bundesvorsitzende der Jugendorganisationen der Parteien kein Weblog hätten. Dass er “einen Webblog” besitzt, das war der Auslöser für den kleinen Nebenschauplatz).

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Symbolpolitik

Wichtig, wichtig:

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit dem Mitbegründer und Sänger der Band “U2″, Bono, über die Schwerpunkte der deutschen G8-Präsidentschaft gesprochen. Die Verbesserung der Situation auf dem afrikanischen Kontinent ist ein Hauptanliegen der Bundesregierung während des G8-Vorsitzes.

Na dann.

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Langsam wirds ein Running Gag

Wie schön, dass es im vergleichsweise jungen deutschen Mediawatchblogging schon echte Konstanten gibt.

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Frei floatende Assoziationen

Die treuen Leser wissen es schon: ich bin zuwenig unterwegs. Weshalb ich heute mal wieder ein paar Kilometer zurückgelegt habe.

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Den Bahnhof Zoo hat man unter anderem deshalb geschlossen, weil dort bei großen Menschenmengen angeblich die Sicherheit nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Wer Karfreitag morgens am Lehrter Bahnhof steht, fragt sich allerdings, wo die Verbesserung ist.

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Nachmittags um drei am Rhein: schönstes Wetter. Sogar im Zug. Ich merke, wie verwöhnt ich bin. Im Regionalexpress telefoniert eine Studentin mit ihrem Papa. «Bis Dillenburg, dann Bus, weiß noch nicht wann ich da bin.» […] «Ich weiß nicht warum.» […] «Wahrscheinlich machen die da was an den Gleisen.» Bis hierhin braucht sie zehn Minuten um sich zu rechtfertigen. Lautstark. «Ja, wahrscheinlich was mit den Gleisen.» Als der Schaffner vorbeikommt, fragt sie ihn. Ruft danach Papa an. Gibt wortgetreu die Information des Schaffners wieder. inklusive gestelztem Bahndeutsch. Sie hat zwar zuviel Hintern. Aber was ihr fehlt, ist der sprichwörtliche Arsch in der Hose. Von 20 Minuten viel zu lautem Telefonat waren 15 Minuten Rechtfertigung. Aber mittlerweile ist sicher selbst dieses Lautsprecherchen wieder zuhause.

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Nein, das ist nicht interessant. Das ist nur meine Verliebtheit in einen Stop-Knopf bei DVB-T-Receivern. Und zwei ziemlich intelligente Gesichtsausdrücke auf der Mattscheibe.

Schon in der Nacht zum Donnerstag hat mich Nicole Simon für ihre Prä-Re:Publica-Podcastinterviewreihe angeklingelt. Dass das vielleicht nicht so perfekt klingt, liegt nicht an der nachtschlafenen Uhrzeit. Sondern an einem technischen Problem, das Nicole dann soweit ausgebügelt hat, als dass sie meinen Teil der Aufnahme gerettet und ihre eigenen Anteile damit ziemlich vergrausligt hat.

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Handtaschenräuber! Handtaschenräuber!

Da hilft nur noch:

» Foyer des Arts - Hubschraubereinsatz

Guten Tag! Hier ist ihr Bundesgrenzschutz! Wir machen uns Gedanken um ihre Handtaschen- und Portemonnaie-Sicherheit. Dazu würden wir Sie gerne informieren und ein paar nützliche Tipps geben. Insbesondere in Zügen besteht eine erhöhte Gefahr, dass Ihnen wichtiges abhanden kommt!

Klingt komisch? Ja. Deshalb haben sie sich wohl in Bundespolizei umbenannt. Und machen genau das. Heute morgen im Zug von Berlin nach Hamburg zum Beispiel. Die neue Öffentlichkeitsarbeit von Freund und Helfer. Ich werd mich an sie erinnern, wenn ich das nächste mal eine Handtasche brauche.

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Oder wenn ich mit ihrem Werbestift schreibe.

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Gute Teaser, schlechte Teaser

Das gleiche Thema, zwei unterschiedliche Teasertexte:

Mittwochs, 21.45 Uhr
“Hart aber fair” kommt ins Erste. Harald Schmidt und die “Tagesthemen” müssen weichen

Sudoku für ARD-Intendanten
Die ARD-Intendanten verschieben für Frank Plasberg die Tagesthemen. Ein Großmeister des Fernsehens könnte Verlierer der Konstellation sein. mehr …

Nun, was soll so ein Teaser erreichen? Er soll dem Leser das Thema schmackhaft machen. Doch ich als Leser möchte dafür wissen, worum es geht. Ich möchte nicht für dumm gehalten werden und auch nicht rätseln müssen. Der erste Teaser ist von der Website der Berliner Zeitung, der zweite von sueddeutsche.de. Der eine ist klar und sachlich, der andere kryptisch und verschwurbelt - und zugleich nichtssagend. Wer seinen Leser “Großmeister des Fernsehens”(?), Sudoku spielende Intendanten und “Verlierer der Konstellation” anbietet: nö, danke. Das schreckt ab, statt Neugier zu wecken.

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Kilometerzähler

Ich hab mal wieder überschlagen. Bislang komme ich für 2007 auf weit über 30.000 Bahnkilometer. Tendenz weiter steigend.

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Geschlaucht

Kleine Präventiventschuldigung an meine Umwelt für mürrische Laune: ich bin platt. Und das wird sich auf absehbare Zeit auch wohl eher nicht ändern.

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Wenn mich selbst solche Bilder nicht mehr wirklich aufheitern, dann ist’s der falsche Zeitpunkt um mich anzusprechen.

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Berufliche Neuorientierung

Der eine oder andere hat es bereits gehört: ich mache morgen eine Studentencommunity auf. Videos von mir beim Teilnehmer-rekrutieren gibts demnächst auf YouTube. Und bei Gelegenheit lass ich mich auch von einem großen Stuttgarter Medienkonzern kaufen.

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