Gemütsplaylist #30
» Fettes Brot feat. Finkenauer - An Tagen wie diesen
» Funny van Dannen - (baut) Kleine geile Firmen (auf)
» Tomte - Die Schönheit der Chance
Auch wenns nicht mehr frisch ist: passt.
nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed
» Fettes Brot feat. Finkenauer - An Tagen wie diesen
» Funny van Dannen - (baut) Kleine geile Firmen (auf)
» Tomte - Die Schönheit der Chance
Auch wenns nicht mehr frisch ist: passt.
» No Doubt - Different People
» Die Ärzte - Nichts in der Welt
» Farin Urlaub - Petze
Ein Mann kommt aus Warschau nach Berlin. Er möchte mit dem Bus weiterfahren. Darf er mit dem - bei der polnischen Bahn gekauften - Ticket nun noch die vier Stationen fahren?
Der Busfahrer schnatterte in breitestem Berliner Dialekt: »Bei uns, da is da Kunde ja Könich. Aba da Kaiser, der sitz imma noch vorne!« Sprachs und ließ den Herrn fahren.
Die Miss Verständlich: der freundliche Bürokollege, der «dann können wir uns ja auch im Freudenhaus treffen» sagte. Versuchte sich rauszureden mit »ziemlich asoziale Punkerkneipe«. Wer’s glaubt…
“Freude am Protestieren”: die Hedonistische Internationale. (via Netzpolitik)
Auf der Re-Publica-Konferenz vom 11. bis 13. April werde ich zwei Panels moderieren. Zum einen am 12. um 18:30 das Politik 2.0-Panel, unter anderem mit Markus Beckedahl und Nico Lumma. Warum ich dort sitze? Weil ich mich - sowohl wissenschaftlich als auch journalistisch - mit Politik im Netz, Onlinewahlkämpfen und dem partizipatorischen/deliberativen Potenzial des Netzes und im Netz beschäftigt habe. In dem Panel werden wir uns zwar sicherlich nicht besonders einig werden, aber auf die Debatte auch und gerade mit den Teilnehmern freue ich mich sehr.
Das zweite Panel ist am Freitag dem 13. (..) um 11:30 das “Citizen Journalism”-Panel mit Schockwellenreiter Jörg Kantel, Katharina “Lyssa” Borchert und weiteren über die Entwicklungen im Bereich eines “Journalismus von unten, nebenan und im Netz”. Ist jeder Blogger, der über Lokales schreibt, ein Lokaljournalist? Liegt die Zukunft des regionalen in Zeiten der Ein-Zeitungs-Kreise nicht eh im Internet? Können Bürgerjournalisten leisten, was sich manche - auch unter den Verlegern – von ihnen erhoffen? Brauchen Bürgerjournalisten klassische Medien als Verstärker?
Ich freu mich auf jeden Fall schon ziemlich auf die Veranstaltung.
Jorgo Chatzimarkakis MdEP: Erster Europaabgeordneter eröffnet virtuelles Büro in SecondLife
Viel Spaß da(nn).
Wie macht man einen Arbeitsplatz gemütlich?

Genau: Man klebt sich die Welt schön. In dem Fall mit dem FooBar-Plakat von Eboy.
Über die kernwaffensichere Zone des Lehrter Bahnhofs hatte ich ja schon geschrieben. Hier nun noch das fehlende Bild der Tür zum Durchgang auf Unterdeck 1 des Raumschiffs Mehdorn.
Freude am Fahren. Mit Sicherheit mehr Vergnügen. Die Bahn kommt.
“stürzte unter die psychologisch wichtige Marke von”

Wer braucht Communitys? Gibt doch genug andere innovative Formen zur Kommunikation. Man beachte die berühmte Wedding-Schreibe.
Gerade bei Kultboy über die Scans einer PowerPlay-Ausgabe von 1991 gestolpert. Hauptthema: Killerspiele. Interessant zu lesen, über 15 Jahre später.
Der zweite Leitartikel der Print-Ausgabe der ZEIT morgen: Mann über Bord von Mathias Krupa. Er meinte übrigens die Hamburger SPD, nicht den eigenen Herausgeber. [Exemplarisch für das Print-eigene Problem der Drucklegung. Und die Artikel lassen sich so schrecklich schlecht updaten…]

Das ist der gegen Kernwaffen und Zierstahlträger abgesicherte Bereich des Lehrter Bahnhofs in Berlin (aka “Hauptbahnhof”, was ich aber im Regelfall nicht benutze, weil ich res publica schätze). Abgegrenzt ist er vom bekannten Teil des Gebäudes durch eine einladende Stahltür, die aussieht wie der Eingang zum Maschinenraum eines Containerfrachters. Gut, ich war noch nie im Maschinenraum eines Containerschiffs, aber etwa das ist meine Vorstellung davon.
Der auf dem Foto zu sehende Raum ist einladend gestaltet, der Innenarchitekt ist mindestens so empfehlenswert wie die Designer anderer haglicher Behausungen auf diesem Planeten.

Gleich fühlt man sich viel wohler, wenn man nach 30 Sekunden die Rolltreppe erklimmt und aus der virtuellen U55-Station zu den Bussen Richtung Westen strebt. Umweht vom Geruch der Freiheit, leicht aromatisiert vom abgestandenem Frittenfett des Pommescurrywurstmajo-Zylinders, der als einziges dort um 20 Uhr noch geöffnet hat.
[…] es wäre interessant zu beobachten, ob der Repressionsapparat auf einen simulierten Raubüberfalll weniger gewaltsam reagiert als auf einen realen. Ein realer Überfall bringt nur die Ordnung der Dinge, das Besitzrecht, ins Wanken, ein simulierter Überfall dagegen ist ein Attentat auf das Realitätsprinzip selbst. Die Überschreitung und die Gewalt sind weniger schwerwiegend, denn sie lehnen sich nur gegen die Verteilung(partage) des Realen auf. Die Simulation ist weitaus gefährlicher, denn sie läßt über ihr Objekt hinaus die Annahme zu, die Ordnung und das Gesetz könnten ebensogut selber nur Simulation sein. (aus: Agonie des Realen, 1978, Merve Verlag in Berlin)
Jean Baudrillard starb heute im Alter von 77 Jahren in Paris. Danke für viele Gedanken.
Igor möchte andere Töne in meinem Blog. Kann er haben: ab sofort gibts Albern statt Singles.

Was heißt Always On für meinen Lebensalltag?
Ganz einfach: ich ärger mich nicht mehr über Bahnverspätungen. Solange der Zug nicht in Funklöchern steht.