Podcamp #5: Politische Kommunikation + Podcasts

Markus Beckedahl hat zur Politische Kommunikation-Session aufgerufen. Seine These: nicht der Merkelcast oder ähnliches seien das Interessante, sondern die Möglichkeiten etc. für Nichtregierungsorganisationen und andere Interessengruppen. Als Beispiel führt Markus Beckedahl an, wie der Chaos Computer Club zur Kopierbarkeit von Fingerabdrücken ein Video erstellt und via Netz vorwiegend an Fernsehsender verteilt hat. Thomas Wanhoff wendet ein, dass immer noch der Mediengatekeeper notwendig sei. Nicole Simon schlägt vor, dass doch auch Interessengruppen sich selbst darstellen.
In der Diskussion kristallisieren sich einige Punkte heraus:
- Weder Politik noch NGOs sind da schon angekommen, wo die Diskussionsteilnehmer sie gerne hätten
- Was fehlt, sind auch und gerade erklärende Stücke (”politische Sendung mit der Maus”)
- Einwand: Unterhaltung = “unten halten”
- Eine grundlegende Frage ist: sind wir Personal Benefit-getrieben?
- Auch die Frage nach mobilen Ansätzen ist spannend
- Konsumenten und Produzenten sind kurzfristig keinesfalls mehr als teilidentisch
- Auch die Frage Aktivismus und der Notwendigkeit persönlicher Betroffenheit wird diskutiert
Jemand sagte was
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