nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for Dezember, 2006

Ich kann kein italienisch…

..aber was sagt es mir, wenn vor mir am Schalter der DB AG ein Mann zwei Bahncard100 bar bezahlt (kleine gebrauchte Scheine), die Schalterfrau langsam abzählt und hinter mir aus der Reisegruppe vom Stiefel ein Redeschwall sondergleichen einsetzt – und das einzige Wort, das ich verstehe «mafiosi» ist?

Die meinten doch sicherlich den Preis der Rumfahrflat…

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Mein Beitrag an die EKIR

Die Evangelische Kirche im Rheinland ist mir in diesem Jahr 30 EUR wert. Verwaltungsgebühr.

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HeLa-Zellen

Heute hätte George Gey die Zelllinie zum Patent anmelden können und mit ihr wahrscheinlich viel Geld verdient; damals gibt es diese Möglichkeit noch nicht. Die schnell wachsenden Zellen werden einfach mit einer Pflegeanleitung von Kollege zu Kollege weitergegeben. Erst werden sie nur innerhalb der USA, bald aber in die ganze Welt verschickt. Auch in Deutschland wird seit den fünfziger Jahren mit HeLa-Zellen geforscht.

Tatsächlich verdankt die Menschheit diesen Zellen lang ersehnte Durchbrüche.

Gefunden in Friederike Lorenz lesenswertem Text “Ein bisschen Unsterblichkeit”. Ob ich das entgangene Geschäft des Herrn Gey bedauern sollte? Ich zweifele.

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5 things you might not know about me

Das Spielchen ist natürlich eher amüsant zu nehmen, das mir da aus dem Unterkieferholz zugeworfen wurde.

  1. Ich hatte jahrelang ein Faible für schreckliche Kinderserien wie Teletubbies, ALF, Hallo Spencer, Dallas und das ZDF-Nachtstudio.
  2. Ich mag kein Weizen, solange das -brot fehlt.
  3. Wäre mein bester Freund aus früheren Tagen eine Frau, ich würde schwul.
  4. Ich mag Belletristik. Deshalb bin ich Roland nach wie vor dankbar für das einzige Buch dieser Art in meiner Wohnung: Stanislaw Lem - Lokaltermin.
  5. On the long run: and now for something completely different.

Alles eher langweilig. Aber es gibt ja auch interessante Menschen. Deshalb würde ich mich freuen, wenn diese beiden Leute das Spielchen weiterspielen. Auch wenn Kettenzeugs natürlich per se Ihpfuibäh!1!! ist.

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Was war das?

Weihnachten ist die Zeit der Familienheimsuchung. Ich habe seit Jahren keinen Fernseher mehr und vermisse ihn auch nicht. Es gibt eine Möglichkeit, sich einmal im Jahr in dieser Meinung zu bestätigen: im elterlichen Haushalt habe ich meinen früheren Fernseher geparkt. Nichts besonderes und hier gibt es auch nur DVB-T, also 10 Kanäle.

Gestern Abend habe ich geguckt. Eine Wiederholung von “Menschen 2006″. Ihr kennt das sicher alle. Mir war das Format nicht (mehr) bekannt. Kurzfassung: Johannes Baptist Kerner sitzt vor einer Saalkulisse auf roten Sesseln. Und eingeladen werden die “Menschen des Jahres”.

Menschen wie Ulrich Wickert, den Baptist als “Mr. Ex-Tagesthemen” ankündigt. Ein kleiner Einspieler, das Publikum tobt. Kerners Moderation verrät einem, dass Wickert 63 sei. Bietet ihm einen Schluck Rotwein an. Und fragt artig, wie das denn jetzt im Ruhestand so sei. Als Goodie gibt es eine Szene aus einem Vorgespräch zwischen Wickert und Wolfgang Schäuble. “Sie habe aber abgnomme!”, stellt Fachmann Schäuble darin fest. Und Kerner ist sich nicht zu blöde, genau daran anzuknüpfen: Ob das was mit Rotweinkonsum zu tun hätte. Wickert spielt das Spiel mit.

Nach drei Minuten geht “Mr. Ex-Tagesthemen” mit einer Flasche Rotwein in der Hand mit Applaus von der Bühne. Baptist geht zum nächsten “Menschen des Jahres” über. Und ich setze mich vor den Kamin.

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Schönes langes Wochenende!

Es begab sich vor wenigen Jahren zu Berlin: Ich saß mit vier Kollegen in unserem gemeinsamen Büro. Der Freitag vor Weihnachten, alles mehr oder weniger erledigt. Gegen 15 Uhr, wir überlegten bereits, ob es Zeit für den Feierabend sei, klingelt das Telefon.

Ein Kunde. Ein Berliner Kunde. Wir kannten ihn alle. Der Kollege, ein sehr sanftmütiger Mensch, geht ans Telefon. Er wollte irgendetwas und weil es mehrere von uns anging, stellte der Kollege das Telefon auf Lautsprechermodus um. Wir hörten zu, er erzählte. Signalisierten uns per Handzeichen, dass das doch auch wirklich noch bis zum nächsten Jahr warten könne.

Der freundliche Kollege sagte ihm das in seiner unglaublich netten Art. Und endete mit der passenden Grußformel: “Herr X, wir wünschen ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!”

Ein Moment der Stille folgte. Dann ein schwerer Atemzug.

Und im besten Berliner Dialekt die passende Antwort: “Selba!” Klack.

Euch auch. ;-)

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Liberalisiert Springer!

Die Springer-Presse ist auch nicht mehr, was sie einmal gewesen sein soll:

Welt.de: Köhler versteht sich als Hüter der Verfassung. Deshalb erinnert er trotz der Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus auch immer wieder an den Wert der bürgerlichen Freiheitsrechte. Was ist Ihnen wichtiger: Freiheit oder Sicherheit?
Zypries: […] Im Ziel sind wir uns einig: Wir müssen die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger garantieren, ohne die Freiheit zu gefährden. Im Einzelfall stellt uns das oft vor schwierige Abwägungen. […] Mein Eindruck ist, dass die Menschen das akzeptieren, sie verlangen vom Staat, vor terroristischer Bedrohung geschützt zu werden.

Welt.de: Mag sein, dass es akzeptiert ist. Aber ist es auch nötig?

Zum Interview bei welt.de

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Komischer Humor

Offenbar hat irgendein Spammer zu Weihnachten die Betreffzeilen eines dadaistischen Spaßvogels gegrabbt.

Beispiele der letzten Tage:
1. Geistiger Fußpilz
2. Gefahren Abwehr Abfahren Gewehr
3. Ha Ha Ha Ah

Und ja, dass ich mich über die Dinger amüsiere, das ist kein gutes Zeichen. Ha Ha Ha Ah.

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Dinge, die es nicht gibt

Man stelle sich vor, man arbeitet zu zwei Sachen. Die erste bereitet man sorgfältig (3 Tage), gewissenhaft (mit Unterbrechungen) und um die eigene Stärke in dem Bereich wissend (worum gehts hier?) vor. Die zweite Sache fällt daher leider zeitlich “wg. is nicht” aus.

Es kommt also, was kommen muss: Ersteres sagt dem geneigten Publikum überhaupt nicht zu. Letzteres wird hingegen als großartig wahrgenommen. Und man selbst schüttelt den Kopf.

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Schlechte Witze zum Jahresausklang #1

Die Ergebnisse zur Gruppe der Nichtwähler im Rahmen des Exit-Polls verzögern sich um wenige Wahlperioden.

(natürlich selbstgemacht)

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Folgt der Sandale!

[16:05] A: counter strike mac-edition
[16:06] A: mit tödlichen wattebällchen
[16:06] B: Gibt’s da dann eine iRifle?
[16:06] C: A: du leidest an dem Ludwigschen Infantilitätssyndrom
[16:06] A: am was?
[16:06] A: ich bin infantil
[16:06] A: und steh dazu
[16:06] D: Dabei habe ich extra so eine einprägsame Telefonnummer.
[16:07] C: A: mal mehr, mal weniger, Mister Stimmungsschwankung
[16:07] A: ich hab den faden verloren
[16:07] D: Die kennt hier jeder (Pizzadienst)

Wird Zeit für Feiertage.

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Warum ich gegen ein NPD-Verbot bin

Randnotiz: Die Kategorisierung ist auch spannend. (Danke an Dominik)

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Wurmtausch

War gar keine gute Idee, heute mit Funny van Dannen aufzustehen. Jetzt ist der Wurm von gestern zwar weg, aber dafür krieg ich den lakonischsten aller Liederschräbbler nicht aus dem Ohr.

Weiß ja wahrscheinlich jeder, was ich sagen will.

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Verwurmte Ohren

Ich krieg sie nicht aus dem Player und dem Kopf: Sportis - Auf der guten Seite.

..hier kommt die gute Nachricht: Du und ich und sonst noch ‘n paar Leute, wir sind auf der guten Seite…

Ich habe gar keinen wirklichen Grund glücklich zu sein. Bins aber trotzdem einfach mal. Flusen auf dem Kopf. Flausen im Kopf. Fisselli im Topf. Und ansonsten auch Laune.

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Gemütsplaylist #27

» The Lemonheads – No Backbone
» Under Byen - Den Her Sang Hander Om At FÃ¥ Det Bedste Ud Af Det
» Sportfreunde Stiller – Auf der guten Seite

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“Institutionen können nicht lieben”

Absolut lesenswert: das Interview mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer in der taz von morgen, und natürlich auch sein Text letzte Woche in der ZEIT.

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Die Kollegen aus München

Heute mal geguckt, was die vor einem Relaunch und personeller Verstärkung stehenden SZ-Menschen da so im Internet hinterlassen.

Im Bundesgebiet leben laut dem Breitbandatlas des Wirtschaftsministeriums fast eine halbe Million Haushalte in Gebieten, in denen es keinen Internetanschluss gibt.

Soso.

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Tempo

Heute reingeschneuzt. Andere haben mehr damit anzufangen gewusst.

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‘tschuldigung, Sie haben da was übersehen.

Adam Soboczynski hat sich die “Generation Praktikum” einmal unter anderen Vorzeichen angeschaut.

Ich habe beim Lesen lange überlegt. Er meint wohl viele Menschen aus meinem Umfeld. Und wirft doch zusammen, was nicht zusammen gehört. Die Debatte um die »Unterschicht« – nicht ums Schmidtsche »Unterschichtenfernsehen« – ist zeitlich nachläufig, ab Oktober 2006. Die »Generation Praktikum«- bzw. »Prekariat«-Debatte ist älter und das, womit sich Soboczynski denn auch den großen Rest seines Artikels beschäftigt. Und doch kommt er immer wieder auf die »Unterschicht« zurück, als diejenigen, die nicht geerbt haben/nicht erben werden.

[…] die Familien der Generation Praktikum derzeit überschüttet werden mit Geld und Immobilien […] Mittelbar hat das Erbe die Generation Praktikum längst erreicht […] »Eltern-Airbag« […] »Auch die Generation Praktikum braucht Geld für Kleidung, Computer und Bier.« […] es ist schlicht prestigeträchtiger, ein Praktikum bei, sagen wir, Suhrkamp zu absolvieren, als in einem Fachbuchverlag für Kindergartenpädagogik in Stuttgart eine Stelle anzunehmen: Da fällt kein Glanz ab. […] Larmoyanz ist hierbei eine besonders raffinierte Form der Koketterie. […] ihr Anspruch besteht nicht in erster Linie aus einem kapitalistischen Streben nach Einkommen, sondern nach Selbstverwirklichung und Sinnerfüllung. Bloß kein langweiliger Bürojob, bloß kein Beamtendreikampf: Knicken, Lochen, Heften. Bloß nicht, auch nicht übergangsweise, Call-Center. Es ist attraktiver, eine Weile unter seinem finanziellen Niveau zu leben, dabei aber einem Milieu anzugehören, das um Kultur, Kunst oder Medien kreist. […]

Studenten, Absolventen: geht in die Call-Center! Macht dem Müllmann die Tonne streitig!

Wo die 68er noch die Politisierung des Proletariats forderten, fordert Soboczynski nun das Ende der Schöngeistigkeit. Nieder mit dem Fortschritt, nieder mit dem Flanierleben aus dem Elterngeldbeutel, jetzt wird Handarbeit betrieben! Wer 20 Jahre seines Lebens in Bildungseinrichtungen verbracht hat, soll sich nicht mehr für wenig Geld ausbeuten lassen. Er soll für wenig mehr Geld endlich das tun, was man so schätzt: ehrliche Arbeit.

Ein Aspekt fehlt im Artikel vollkommen, und den halte ich für einen der wichtigsten: Die laissez faire-Erbpraktikanten machen Vollzeitjobs. Ich sitze gerade in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Der Zentrale der Digitalen Bohème, der Selbstausbeutung – und der Nutznießer.

Hier wird sie gemacht, die Berliner Republik. Und einer ihrer Hauptmotoren sind: Praktikanten. So manche PR- und PA-Agentur, die nur aus zwei echten Beschäftigungsverhältnissen besteht. Und ansonsten “run by interns” ist. Vom großen Konzern bis zur kleinen Klitsche, ein Meer gut qualifizierter und unglaublich billiger Mitarbeiter hat das Outsourcing in den eigenen Grenzen ermöglicht. Kaffeekochpraktikanten leistet sich heute kaum ein Unternehmen mehr. Dafür gibts es professionelle Praktikanten beim Lebensmittelcaterer. “Verantwortung übernehmen” heißt das neudeutsch. Oder, noch schöner: “Eigenverantwortlich arbeiten.”

Einer der Hauptnutznießer dieses Zustands ist, neben PR/PA, NGOs und Politik (ja, auch und gerade die), die Medienbranche. Wie es da ergeht? Was dort zu tun ist? Hier ein paar Kostproben (”Wer seine Zeit und sich selbst verbraten will, ist hier gut aufgehoben”). Die vierte Macht im Staate singt das hohe Lied, erweist sich aber gleichzeitig vollkommen unfähig, ihre eigenen Verlage auf den richtigen Weg zu bringen: Wieviel Geld bekommen ZEIT-Hospitanten und -Praktikanten? Kann man davon in Hamburg oder Berlin leben?

Was mich am Artikel wohl am meisten stört, ist eine eigene Falschwahrnehmung: es sind die Kinder der 68er, die sich einfach herausnehmen zu leben, wofür manche aus ihrer Elterngeneration (nicht jeder davon taugt als Erben-Airbag) gestritten haben. Die die Freiheiten ausnutzen. Doch Adam Soboczynski ist selbst erst 31 – und neben seinem zielgerichteten Karrierestreben würde ich, ohne ihn zu kennen, fast vermuten, dass er er ein analoger Bohemièn sein könnte.

Im Player:
» Ich will nicht werden, was mein Alter ist

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Großes Schriftstellertennis

Ein kleines Rant-Posting von Selim Özdogan über «ehrlose Dilettanten mit bescheidenen Geistesgaben und ohne das geringste Schamgefühl». Und man fühlt sich leicht ertappt: so oder ähnlich ist einem das auch schon passiert. Schön geschrieben obendrein.

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Nur weils mir entgangen war..

Die Grünen haben ihr Weblog unter blog.gruene.de irgendwann in den letzten Monaten abgeschaltet.

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WTF ist Odenheim?

Whilst these events are widespread in places such as Krefeld, Aachen, Mönchengladbach, Duisburg, Bonn, Eschweiler, Odenheim and Cleves, only Cologne, Düsseldorf, Mainz are called carnival “strongholds” in the public media.

Englischsprachiger Eintrag zu Karneval in der Wikipedia.

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Zufall, Ähnlichkeiten

Das Irreguläre am Reich im Lichte der regulären Europäischen Union
Rede von Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble im Rahmen einer Vortragsreihe anlässlich der Ausstellung über das “Heilige Römische Reich Deutscher Nation 962-1806″ im Deutschen Historischen Museum am 4. Dezember 2006 in Berlin

Night of the Day of the Dawn of the Son of the Bride of the Return of the Terror
The makers of this parody of “Night of the Living Dead” took George Romero’s classic and wiped the soundtrack clean, then redubbed it with comedic dialogue. (1991) Directed by James Riffel

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Nur so

Weils wahnsinnig wichtig ist:

Es begann vor einigen Wochen: Doris Schröder-Köpf (43) bemerkte, dass „Schnurri“ (9) hinkte, fuhr mit ihm zum Tierarzt. Die Schock-Diagnose: Ein bösartiger Krebstumor in einer Vorderpfote!

Das alles und noch viel mehr im Satireressort auf BILD.T-Online.de. Dem absoluten Verlierer im Jahresvergleich.

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finetunes.net ohne Ogg Vorbis

Wie man mir heute per E-Mail mitteilte, war die Nachfrage nach OGG-Files zu gering. Schade: ein Shop weniger, bei dem ich einkaufe.

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Kleine Phantasterei

Beim StudiVZ werden die Leser jetzt mit einem Link auf das Firmen-Blog geführt. Und was da abgeht, das ist schon hart. Ein bisschen sieht es nach Punching Ball aus: der gesammelte Frust über die hier ausreichend ausgeführten Begebenheiten und diverseste Sicherheitsprobleme scheint sich dort abzuladen.

Jetzt gibt es ein neues Gerücht. Mark Zuckerberg von Facebook soll letzte Woche in Berlin gewesen sein. Don Alphonso macht daraus aktuelle Verkaufsgespräche. StudiVZ dementiert, gewohnt schwammig halbherzig.

Ich stelle mir allerdings gerade vor, wie er diesen aufgescheuchten Hummelhaufen in seine eh schon Amok und von ihm davonlaufende (darf man das so sagen? ist das politisch noch korrekt?) und ganz nebenbei auch ansonsten nicht ganz einfach zu händelnde “Community” zu integrieren versucht…

Ganz ehrlich: Wenn es jemand schaffen würde, (ungewählt) sovielen Leute ins Gesicht zu lügen - er sollte danach sehr, sehr weit weg ziehen. In schlecht erreichbare Berggegenden im pakistanisch-afghanischen Grenzland zum Beispiel.

» Depeche Mode - Everything Counts

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Randnotiz, bitte ignorieren

Folge niemand. Sei Du selbst.

Uwe Schünemann ist im örtlichen Sportverein aktiv.

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QOTD

Im Jahr 2008 wechselt Russland den Präsidenten. Den Vorgang Wahl zu nennen, ginge zu weit.

Frank Herold in der Berliner Zeitung von heute.

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Russisch Spam

Holla die Waldfee. Seit zehn Jahren im Netz und noch nie soviel Spam auf russisch bekommen wie in den letzten beiden Monaten. Okay, zugegeben. Auch nie soviel Weihnachtsbaumspam. Aber vielleicht komme ich auf die Art ja dazu, Russisch zu lernen? Täglicher Reminder, Liebesgrüße aus Moskau?

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