nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for August, 2006

was beim zeitung von morgen-lesen auffällt…

die taz von morgen beschäftigt sich. mit den grünen und der spd. die taz ist, so sagt man, etwa das hausblatt der kernwählerschaft. der grünen, wohlgemerkt. und damit auch der parteieliten. der spd, wohlgemerkt. mittelalt, hochschulgebildet, ideenarm. wenn man der taz glauben schenkt.

Und Beck will sogar noch mehr - nämlich dass die SPD genauso bleibt, wie sie ist. Denn die leistungsbereite Mitte, zu der sich die SPD so dringend hinwenden soll, ist für Beck nichts anderes als die klassische Kernwählerschaft der Partei: von der Krankenschwester bis zum Facharbeiter. Beck hat gesagt, was er immer sagt, gewürzt mit dem Schlagwort “Leistungsträger”.

schreibt stefan reinecke in seinem kommentar zur spd. soso. tolle pointe. beck runderneuert die spd: profil wird nachgeschärft, sind in wahrheit aber die alten schluffen auf den felgen. na gut.

auf seite 3 hat ulrike winkelmann ebenfalls tief im politischen humor gewühlt:

Grün wollen sie wieder werden, grasgrün, froschgrün, grüngrün. Von allen Seiten schieben die grünen Partei- und Fraktionsspitzen das Thema Ökologie ganz nach vorn

haha. diese parteien. so ungezwungen. so einfallsreich. fast wie: die taz.

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Kyrillische USB-Tastatur fürs MacBook?

Weiß jemand zufällig, wo man für einen vertretbaren Preis externe kyrillische Tastaturen herbekommt - möglichst welche, die am MacBook laufen?

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Geschützt: Frickin

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O wie schön ist Brandenburg

soschoenistbrandenburg.jpg

Mehdorntours lädt ein: schauen Sie sich die Gegend an. Kurz hinter Wittenberge, 20 Minuten Brandenburg. Als Vielfahrer mit den ICEs dieser Landes - von Augsburg bis Rügen kennt man Weichenstörungen ja. Aber dass man dann erst vom nachfolgenden Eurocity aus Prag und dann von einem Trecker links überholt wird…

Immerhin: ein “nichtalkoholisches Kaltgetränk” war es der Bahn als Kundenservice wert. Fast vorbildlich: das Zugpersonal – mit einem anständigen Hamburcher Akzent – informierte über Ursache und aktuellen Status sowie Lösungsansätze, Weiterfahrt und Anschlusszüge kontinuierlich. Noch vorbildlicher wäre gewesen, wenn es die Ansagen auch auf Englisch wiederholt hätte. Aber was heißt Weichenstörung..? Mitten in der Prignitz?

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Wer hats gesagt?

Heute in einem Buch gefunden:

I am a uniter, not a divider.

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Manypulation

Rumsfeld: Terrorists manipulating media

Terrorists: Rumsfeld manipulating media

Media: Media manipulating Terrorist Rumsfeld

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Das Ende..

Wladimir Kaminer beschrieb diesen Ort einmal als “Das Ende der Geografie”. Offenbar aber auch das Ende der Orthografie

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Hamburger Maschinenstürmer

Die Begründung im “Heise-Urteil” (gescanntes PDF) liegt vor:

Wenn die Zahl der Foren und die Zahl der Einträge so groß ist, dass die Antragsgegnerin (Heise, meine Anm.) nicht über genügend Personal oder genügend technische Mittel verfügt, um diese Einträge vor ihrer Freischaltung einer Prüfung auf ihre Rechtmäßigkeit zu unterziehen, dann muss sie entweder ihre Mittel vergrößern oder den Umfang ihres Betriebes, – etwa durch Verkleinerung der Zahl der Foren oder Limitierung der Zahl der Einträge – beschränken.

Man kann den Richtern dabei einiges vorwerfen – allerdings nicht, dass sie inkompetent wären. Sie scheinen sich ausführlich mit dem Sachverhalt und den technischen Möglichkeiten auseinandergesetzt und danach ein Urteil gesprochen zu haben, das rechtlich vertretbar ist.

Was sich das OLG Hamburg jedoch an Kritik gefallen lassen muss: Die Konsequenz der hier gewählten Rechtslogik ist das Gegenteil von freier Meinungsäußerung im (kommerziell betriebenen Teil des) Internet und das Ende lebhafter Debatten. Ein Heer von einschlägig StGB-bewanderten Juristenpraktikanten müsste jeden einzelnen Beitrag vor Veröffentlichung auf seine Justiziabilität prüfen.

Um einen Vergleich heranzuziehen: Es wäre so, als ob präventiv die Justiziabilität von Presseerzeugnissen geprüft würde. Wer ein Flugblatt druckt, muss einen Verantwortlichen auf dem Papier benennen. Doch er darf und kann dort auch böse Sachen verbreiten, sollte dies natürlich nicht gegen geltendes Recht. Man wird ihn nicht hindern können - es sei denn: man verpflichtet die Druckmaschinen-, Kopierer- und Druckerhersteller dazu, dass sie Personal abstellen, dass die rechtliche Unbedenklichkeit der Druckerzeugnisse bescheinigt (und im Nachhinein verantwortet). Immerhin verdienen sie damit Geld, dass sie die Möglichkeit einräumen, Unfug mit ihren Werkzeugen zu veranstalten.

Denken wir besser noch einmal darüber nach, ob wir das wirklich möchten. Und denken die Hamburger Richter – bzw. die Berufungsinstanz – doch bitte noch einmal nach, ob die vom OLG angeführte Argumentation wirklich das ist, was sie sein sollte: stringent zuende gedacht.

(Nachtrag: die Idee mit dem Zensorenheer lässt sich lt. Torsten ganz wunderbar verbinden mit etwas anderem: Hartz-IV-Empfänger zu den Waffen Keyboards)

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Unfug droht

«Sommerloch!» möchte man schreien. Hartz-IV-Sheriffs kontrollieren Gepäckstücke und irgendwie verdächtig Wirkende – unabhängig von deren Aussehen, denn das wäre diskriminierend. Nein, Herr Tiefensee hat seinem Namen alle Ehre gemacht und am Grund des Sommerlochs gebaggert: er wollte auch mal in die Medien. Geschafft, mein Lieber, geschafft! Wer sonst kann im Niveauunterschreitungswettbewerb sonst noch mit RailMarshall Norbert Geis mithalten? Wolfgang “Kontroletti” Schäuble und der Innenminister aus Schleswig-Holstein, dessen Namen vorher und nachher keiner kannte, der aber vor Fachwissen nur so zu strotzen schien?

Ich habe einen Vorschlag: Drei Gedanken verschwenden. Der erste: Was ist eine hoheitliche Aufgabe? Der zweite: Gibt es eine geeignete und angemessene Maßnahme gegen terroristische Bedrohung durch unbekannte und unauffällige Personen und wie sieht sie aus? Der dritte: habe ich wirklich Ahnung von dem, wovon ich rede?

Nur wenn alle drei Fragen mit ausreichend begründbarer Antwort versehen wurden, nur dann reden. Sonst schweigen. Weil: Unfug droht.

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Gemütsplaylist #22

» Die Toten Hosen - Die Farbe Grau
» Kings of Convenience - Summer on the Westhill
» Pete Blume - Dreh mich um

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“Und nu zu dir”

Angeblich sind Frauen beim Flirten viel offensiver. Sogar im IRC.

query poppt auf

[18:23] sie: so..und nu zu dir..
[18:23] sie: *g*
[18:25] ich: soso.
[18:26] sie: jep
[18:26] sie: wir kennen uns ..oder?

ich hab ihren nicknamen noch nie gelesen und verbinde auch mit ihrem host nichts. aber wenn sie nett ist…

[18:26] ich: soso. tun wir?
[18:26] ich: ich möchte das nicht ausschließen.
[18:26] sie: ich denk schon..
[18:27] sie: nu sag schon
[18:27] ich: dann sag mir mal wer ich so bin.
[18:27] ich: dann sag ich dir, obs stimmt.
[18:27] sie: ähm..
[18:27] sie: das ist es ja..
[18:27] sie: ich hab KEINE ahnung..

hä? ich soll sie kennen und sie hat keine ahnung? mädel, weniger trinken! oder ich..?

[18:27] sie: aber ich hab das gefühl..dass du mich kennst

ach, so ist das!

[18:28] ich: soso. dann sag du mir mal wer du bist und ich sag dir, obs stimmt.
[18:28] sie: wer ich bin?
[18:28] sie: ich bin k* aus nrw..
[18:29] ich: soso. naja. da kenn ich schon welche.

aber kann mich an keine erinnern.

[18:29] ich: aber ich bin mir nicht so sicher ob wir beiden uns schon kennen.
[18:29] sie: hmm..
[18:29] ich: aber du kannst mir gerne tipps geben, woher
[18:29] sie: ich hatte gedacht du würdest mich ärgern.. inkompatible Kodierung
[18:30] ich: vielleicht erinner ich mich noch?

* Name rausgenommen

Fortsetzung folgt.. Vielleicht?

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Terrorismus? Nicht mit Firefox.

Die Website der früher nur tief in der Terrorismusproblematik Versunkenen, NPD-Chef Udo Voigt und TU Berlin-Studenten bekannten Hizb-ut-Tahrir funktioniert mit Firefox nicht.

Hizb-ut-Tahrir - Aktiv gegen Open Source und gegen Open Mind.

Schöner Werbeslogan. Natürlich Fake von mir. Jochen, wie wärs mit dem ziehen einer Parallele zu Micros..? Aber: über Terroristen macht man ja keine (schlechten) Witze.

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Niemals!

verzeihmir.png

Kommt gar nicht in die Tüte!

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Nerd ist…

..wenn man überlegt sein Tageszeitungsabo zu kündigen, weil man die Artikel zwar schon gelesen aber seine Wohnung seit drei Tagen nicht verlassen hat – während vermutlich der Briefkasten überquillt.

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Dem Sonntag ein paar Liedzeilen widmen

Astra Kid - Liga ohne Endspiel:

Herzlichen Glückwunsch, vielen Dank,
dieses Leben macht mich krank
– das muss wohl so sein –
kein Problem und Ehrensache,
dass ich mich zum Affen mache

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Ein Gedanke an Rio Reiser

Tot isser. 10 Jahre. Eigentlich eher 20. Denn die Sachen aus den letzten 10 kennt kaum jemand. Eigentlich kennt man vor allem die 10 Jahre zwischen dem Nichts und dem Nichts. Besser so.

» Tim Fischer - Wenn ich mal tot bin

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Liebe Apfelfirma

Ich mag mein MacBook für den Hausgebrauch ja wirklich gerne. Und es stürzt seit den letzten Patches auch viel seltener ab. Aber gerade war es wieder soweit, ein kleiner Auszug aus dem, was man mir hier präsentierte:

Backtrace, Format - Frame : Return Address (4 potential args on stack)
0×138b3bac : 0×128b5e (0×3bc46c 0×138b3bd0 0×131bbc 0×0)
0×138b3bec : 0×19cadf (0×3c18e4 0×0 0xe 0×3c169c)
0×138b3c9c : 0×197c7d (0×138b3cb0 0×138b3d48 0×1933de 0×13e0048)
0×138b3ca8 : 0×1933de (0×13e0048 0×138b0010 0×10 0×10)
0×138b3d48 : 0×789833 (0×2a4ea00 0×2a7d3458 0×428 0×3ea3874)
0×138b3d98 : 0×778c0a (0×2a4ec00 0×2a41a00 0×89f 0×11ca50)
0×138b3e18 : 0×774849 (0×2a41a00 0×3c00e08 0×89f 0×0)
0×138b3e98 : 0×773f1b (0×387ac00 0×89f 0×0 0×41c04c0)
0×138b3ec8 : 0×3a4d62 (0×387ac00 0×89f 0×0 0×0)
0×138b3f28 : 0×193034 (0×138b3f54 0×0 0×0 0×0)
0×138b3fd8 : 0×19814b (0×350aef0 0×350aef0 0×2a7d3458 0×2a7d3458) No mapping exists for frame pointer
Backtrace terminated-invalid frame pointer 0xb053fbd8
Kernel loadable modules in backtrace (with dependencies):
com.apple.driver.AppleHDA(1.1.7a2)@0×781000
dependency: com.apple.iokit.IOHDAFamily(1.1.7a2)@0×6c8000
dependency: com.apple.iokit.IOAudioFamily(1.5.9b2)@0×76a000
com.apple.iokit.IOAudioFamily(1.5.9b2)@0×76a000
dependency: com.apple.iokit.IOUSBFamily(2.5.6)@0×56c000

Kernel version:
Darwin Kernel Version 8.7.1: Wed Jun 7 16:19:56 PDT 2006; root:xnu-792.9.72.obj~2/RELEASE_I386

Anders formuliert: Die Kiste ist abgeschmiert, als ich die Boxen abgezogen habe. Vielleicht wäre etwas weniger Softwaresteuerung an der Stelle mehr.

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Endlospapier

Vor anderthalb Wochen bin ich in einer Ecke über ebensolches gestolpert. Und ja: Ich vermisse es. Irgendwie. Seitdem frage ich mich, ohne jede Recherche: Gibt es moderne Drucker, die damit was anfangen können? Ich fürchte ja nicht. Dabei ist es viel angenehmer für viele Dinge…
So. Und jetzt hab ich den Rest des Tages aufgrund dieses Gedankens 24 lautstarke Nadeln im Ohr. Krrrrrrrrrkkrkkrk.

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Soundtrack zur Herbstdepression?

CoBi von Ohne Pointe ist auf der Suche nach Liedern, die das externe Grau soweit zu internalisieren helfen, dass man sich danach gleich einen Billigflug nach Malle bucht. Nur um festzustellen, dass es da auch manchmal regnet. Oder so.

Dem Manne kann natürlich geholfen werden, hier eine kleine Playlist für Depressionen in deutscher Sprache:

» Astra Kid - Heute ist ein schlimmer Tag (”..schlimmer noch als gestern, […] ich mag nicht mehr..”)
» Blumfeld - Graue Wolken (”Ich weiß nicht warum ich lebe, nur dass ich am Leben bin”)
» Die Sterne - Wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt (”Ich möcht mich in die Ecke verkriechen, aber hilft nicht..”)
» Die Toten Hosen - Sein oder Nichtsein (”Er verlangt nur sehr wenig, doch das ist schon viel zuviel, das Recht selbst zu entscheiden, wann der Zeitpunkt kommt zu gehen”)
» Fehlfarben - Paul ist tot (”Was ich haben will, das krieg ich nicht und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht”)
» Ton Steine Scherben - Halt dich an deiner Liebe fest
» Selig - Ohne Dich
» Sender Freie Rakete - Keine Ahnung
» Tocotronic - Schatten werfen keine Schatten

Ist es jetzt fies, “viel Spaß” zu wünschen? Ach ja, das mit den “Drei Nennungen” ist - wie zählen allgemein - nicht so meine Stärke…

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Frühstücken..

..ist eine der schönsten Tätigkeiten, die man so ausüben kann. Find ich man. Wenn man das dann auch noch mit einer überaus netten und intelligenten Frau ausgedehnt machen kann, was könnte angenehmer sein? Hm. Ich hab eine Idee: Das ganze jeden Tag wiederholen.

[edit: ich wurde gerade unsanft von jemandem darauf aufmerksam gemacht, dass das missverständlich sei: nein, ich will nicht ab sofort so früh aufstehen, dass ich mir jeden tag 4h zeit für kaffee lassen kann. ich schlafe nämlich auch gerne.]

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Das Kommentariat

Gerade in einem schon etwas älteren Text, auf der Suche nach etwas vollkommen anderem gefunden:

Das Kommentariat besteht aus Leuten, die sich bei Podiumsdiskussionen und Talkshows zwar regelmäßig treffen und auch aufmerksam lesen, was sie schreiben – aber sie erwähnen und zitieren sich nicht. Vielleicht will man vermeiden, dass der Leser die Konkurrenz überhaupt wahrnimmt. Auf diese Weise sorgt eine Öffentlichkeitselite auch für ihre kollektive Unscheinbarkeit.

Neidhardt, Friedhelm / Pfetsch, Barbara / Eilders, Christiane: Das «Kommentariat», in: WZB-Mitteilungen, Heft 108, Juni 2005. http://www.wz-berlin.de/publikation/pdf/wm108/20.pdf

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Gemütsplaylist #21

Draußen regnets. Das Theme hier gibt keine Trackback-URL preis. Gute Laune sieht anders aus…

» BAP - Wellenreiter
» Katie Melua - Closest Thing to Crazy
» Stone Temple Pilots - Creep

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Ersatztätigkeiten

Wenn man sinnvolles zu tun hat, dann sollte man dringend sein Blog aufbohren.

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Amüsement, sinnbefreit serviert

Al Qaida und Attac haben den gleichen Anspruch! Könnte man meinen, wenn man Jochen Bittners Blogeintrag von gestern glaubt. Sehr lustig, Jochen. Sich einen Tag später auf seinen “Anwalt” - von der Funktion her würde ich hier eher Kronzeuge annehmen - Olivier Roy zu berufen, der beide Organisationen als “internationalistisch” und damit als mit einer Gemeinsamkeit ausgestattet bezeichnet, was sagt uns das?
Florian Klenk ist öffentlich erstaunt von der experimentellen Verranntheit des Hamburger Kollegen: “Aber nicht jeder, der ein Che Guevara T-Shirt trägt, ist gleich ein Fall für den Verfassungsschutz.”
Mir erscheint es wie ein PR-Experiment: Wie einfach kann man sich selbst zum Feindbild der Linken stilisieren? Die Reaktionen sprechen für sich - und für den Erfolg des Experimentes. Ansonsten ist der Erkenntnisgewinn durch den Vergleich nahe oder gleich Null. Übrigens, Jochen Bittner und Karl Marx haben auch etwas gemeinsam: Deutsch als Muttersprache.

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Warum man Bücher..

niemalsbuecherverleihen.jpg

..niemals verleihen sollte.

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Kleiner Nachtrag zum Bilderrätsel

Das Bilderrätsel zeugt davon, dass wir in Zukunft noch viel mehr bekloppter Touristen sehen werden. Also solchen, die es wie ich im Zug (noch recht unauffällig) machen: Laptop aufklappen und Urlaubsfoto mit der eingebauten Cam machen. Sieht zwar ziemlich doof aus, macht aber nichts. Wenn ich das zum ersten mal live sehe, klapp ich mein Macbook auf und knips es…

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Gemütsplaylist #20

Festplatte aufräumen gehört zu den Tätigkeiten, bei denen man wirklich nette Dinge tun sollte. Musik hören zum Beispiel.

» Portishead - Glory Box
» U2 - Sunday Bloody Sunday
» Depeche Mode - Shake the Disease

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Ode an den Schweinehund

Es ist ein wunderbares Tier,
es wohnt hier irgendwo bei mir.
Oft zeigt es seine üble Art,
es streichelt mich dann schrecklich zart,
und meistens möchte es mir sagen:
“Du sollst dich nicht mit Arbeit plagen!”
Und irgendwann gewinnt das Tier
es gönnt mir Schlaf, Genuß und Bier.

Doch morgen, soviel ist gewiss,
da gibt es keinen Kompromiss
der Schweinehund, die alte Sau
der wird geschlachtet, punktgenau
des Faulenzens schon überdrüssig
ist dieses Tier nun überflüssig.

Und übermorgen stell ich fest:
hier gibts ein Schweinehundenest…

(okay, man tippt wirklich seltsame Dinge, wenn man einen Online-RSS-Reader testen möchte… Betaprosa, sozusagen)

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Sexismus 3.11

[13:53] unbekannterircnutzer: damit haetten wir schon sechs
[13:53] ich: und noch keine frau ;)
[13:53] unbekannterircnutzer: naja, frauen sind zum kochen da ;)
[13:54] unbekannterircnutzer: *hust*
[13:54] unbekannterircnutzer: /clear

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Gemütsplaylist #19

» The Killers - Mr. Brightside
» Pete Blume - Hey
» Peter Licht - Wir werden siegen

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