nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for Juni, 2006

Dieses Lächeln..

..es geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Drei Dreiviertelnerds in der U-Bahn, reden von längst vergangenen Usenetplonks, IRC-Kicks und “der 77 Marks-Flatrate von Mogelcom”. Sie sitzt gegenüber, grinst. War das jetzt süffisant? Oder pikiert? “Arme Irre”? Dinge, die wir nie erfahren werden. Aber vielleicht sitzt sie da ja nochmal. Soll ja vorkommen. Dann frage ich.

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Viertele-Finale

Eine südwestdeutsche Spezialitätenabart.

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Gemütsplaylist #16

» Die Sterne - Am Pol der Macht
» Tocotronic - Sie wollen uns erzählen
» Fehlfarben - Gottseidank nicht England

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Ick wiederhol mir..

..aber da ich anders als jos nicht alles crossposte: momentan blogge ich eigentlich mehr auf kick-dich als hier.

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Warum noch selber nach neuen Web2.0-Diensten suchen?

Die findet man eh alle in der Serverstatistik wieder. Vor allem die mies programmierten, die alle 10 Minuten gucken, ob sie auch wirklich nichts in deinem Blog verpasst haben.

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Content of the Day

List of problems solved by MacGyver auf Wikipedia (EN). Via und © für Überschrift Igor.

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Tröstliche Dinge

Ich habe zwar keine Ahnung, wo es hergeklaut ist. Aber der Text «Dummheit hat Zukunft» stimmt versöhnlich mit dem Verhältnis zwischen eigenen Unzulänglichkeiten und unzulänglichen Eigenheiten. Und die Homepage drumrum ist auch so richtig hübsch hässlich.

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Nachbarschaften

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Soso… Eben auf der Website der NYT.

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Gemütsplaylist #15

» Peter Licht - Gerader Weg
» Sender Freie Rakete - Ist es normal
» Astra Kid - Rockmusik

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Schleicher

Heute kam ein Brief zurück. Handschriftlicher Vermerk: Absender nicht ermittelbar. Scherzkekspostbote.

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Schpemfilter

Nachdem hier in letzter Zeit ganz schön viel Spam ankam, hab ich jetzt auch hier SpamKarma2 installiert. Mal gucken, wieviel Arbeit das abnimmt.

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Live aus dem Glashaus: Franz Walter

Warum machen die keine Politik, sondern sitzen im Fernsehen rum? Diese Frage ist die implizite Botschaft eines länglich geratenen Essays des Göttinger Politikwissenschaftlers Franz Walter bei Spiegel Online.

Die TV-Gesellschaft verstärkt den Eindruck einer im Grunde allmächtigen Zentralregierung mit einem im Grunde allmächtigen Bundeskanzler an der Spitze. [..] TV-Politiker vernachlässigen die parlamentarischen und gouvernementalen Institutionen zugunsten des Fernsehauftritts. [..] Durch die telepolitische Absenz entsteht in diesen Gremien [gemeint sind Ausschüsse, Parteien etc. fl] ein Vakuum; Koordination findet oft nicht mehr hinreichend statt.

sagt Walter. Und ist damit immerhin auch schon auf dem Stand der Politikwissenschaft von vor fünf Jahren angekommen, als die Debatte um Mediokratie (Thomas Meyer) vs. Parteiendemokratie (urspr. Gerhard Leibholz), Bottom-Up vs. Top-Down vs. Biotop (Ulrich von Alemann) und rund um das Politainment tobte.

Doch das Herangehen Walters an die Politiker ist fragwürdig. Warum nennt er keine konkreten Namen? Welcher Politiker ist denn medienpräsenter als der Präsident aller politikwissenschaftlichen Self-Presenter Jürgen Falter? Das Klischee, das er der Politik vorzuwerfen dürfen glaubt, erfüllt er mit seiner Mäkelei auf eine inhaltlich nur begrenzt tragfähige Art und Weise selbst.

Ein Beispiel: Tony Blair seine Medienpräsenz vorzuwerfen, daraus die Begründung für schwindende Popularität und schlechte Wahlergebnisse abzuleiten und dann daraus eine Parallele für die Bundesrepublik in der Milchglaskugel entdecken zu wollen, das ist schon aufgrund des Zweieinhalbparteiensystems in UK und den damit einhergehenden Unterschieden in Struktur von Parteien, Parlament und Regierung kaum ernsthaft zu nennen.

Walter muss sich exakt das vorwerfen lassen, was er Spitzenpolitikern unterstellt: sie würden mediale Selbstdarstellung der inhaltlichen Arbeit vorziehen. Sind Politiker nun grundsätzlich visionsarme Politainer? Sind Parteien Staffage? Walter sagt dazu in dem Aufsatz nichts mit Gehalt. “Gern und viel wird genörgelt; passt einem das angebotene Programm nicht, wird es eben weggezappt”, schreibt er. Stimmt. Seine Aufsätze bei SpOn muss man dafür allerdings wirklich nicht lesen. Die sind populistisch und wissenschaftlich weitestgehend wertbefreit. Wegzappen empfohlen.

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Kontextsensitiv

In der aktuellen c’t ist ein Artikel in der Rubrik Vorsicht, Kunde! über Schwierigkeiten eines Kunden mit dem Hostinganbieter 1blu. Und was prangt auf der Seite daneben? Werbung. Von/für 1blu.

» Joint Venture - Holland

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Invasion der Patrioten

Heute Fußi in Kreuzberg geguckt. In einer schönen Location, dem Lido. Erst drinnen auf Großleinwand Deutschland gegen Costa Rica. Dann draußen Ekuador gegen Polen. Schöner Laden, nettes Ambiente. Bier eindeutig zu teuer (0,33/2,50).

«Wie ihr bemerkt habt, gibts hier bei 11 Freunde keine Werbung», sagte der Mensch von eben jenem Fußballmagazin. Soso. Die Sinnbefreitheit des Satzes sorgte für Gelächter im Publikum.

Eine Freundin mit Migrationshintergrund freut sich: hier beim Fußball würden die Deutschen endlich mal Emotionen zeigen. Stimmt. Hier lassen sie die Sau raus. Singen die Nationalhymne. Mitten in Kreuzberg. Klar, nicht alle. Sondern ein Drittel. Aber keine Pfiffe dazwischen. Ich bin verblüfft. Viele Menschen mit Deutschen Fahnen. Erstaunlich viele Frauen. Lauter Torjubel. ’schland-’schland-Rufe. Erstaunlich viele Frauen. Applaus. Entsetzen. Applaus. Entsetzen. Frenetischer Jubel. Berlin am Abend des 9. Juni 2006.

Crossposting — Kommentare bitte beim Original auf Kick-Dich.de

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Welten in Minuten

Ich bin selten in Ostberlins tieferen Gefilden. Warschauer Straße ist Grenzland, das geht. Aber gestern bin ich mal von dort bis zum Alexanderplatz gelaufen. Sieht nachts - wenn kaum Autos unterwegs sind - immer noch aus wie ein realsozialistisches Museum. Allerdings ein überraschend gut gepflegtes.

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Zahlensalat, ohne Putenbruststreifen

Heute im Zug mal wieder Berliner Zeitung gelesen. Hab mich immer noch nicht zur UMTS-Flat durchringen können. Dabei auf einige Ungereimtheiten statistischer Art gestoßen.

So ist der neue Berliner Kreuzbahnhof im Nirgendwo (”Lehrter Bahnhof”) angeblich nun ein Verkehrsliebling. “Zwischen Berlin und Leipzig ist die Zahl der Fahrgäste seit dem 28. Mai um ein Fünftel gestiegen” wird eine Bahnsprecherin zitiert.
Überraschend: Die Pfingsttage sind ein beliebter Reisezeitraum. Sogar per Zug. (S. 23)

Ebenfalls fantastisch: “Mehr Singles, mehr Dicke” steht über einem Artikel zu den Ergebnissen des aktuellen Mikrozensus. Es wird vorgerechnet, welche statistischen Merkmale gehäuft bei Dicken auftreten: Dazu gehört die Erkenntnis, dass mit Eheschließungen und steigendem Alter die Zahl der Übergewichtigen zunimmt. Gleichzeitig wird konstatiert, dass die Zahl der Dicken auch mit steigendem Haushaltseinkommen zunimmt. Fällt was auf? Ja, das ist relativ normal! Mit zunehmendem Alter wird mehr verdient - zumindest bis zur Rente -, mehr geheiratet und eine Heirat ist dem zusammengerechneten Haushaltseinkommen nicht abträglich. Schwanz beißt Hund beißt Schwanz. (S. 5)

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Spannendes Event

Wird die Demo gegen Grundrechteabbau reale Menschen auf die reale Straße locken?

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Das Spiel dauert vier Wochen..

..und die Parallelwelt “Deutschland während der Fußball-WM” muss in ein neues Blog.

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Gemütsplaylist #14

» Anajo - Vorhang Auf
» Die Pfosten - Die Langweiligkeit selbst
» Pelecaster - Was immer

Letzterer ist der Ex-Sänger von Astra Kid und neuerdings nebenbei auch Bassist bei Klee, spielt am Donnerstag solo im Rosis, Revaler Str. 29, Eintritt 6 EUR.

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Ich werde nie ins Fitnessstudio gehen

Wer keine Muskeln hat, hat auch nichts zu verbergen. Oder so.

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Ein Loch ohne Sommer

Eigentlich nimmt die Fußball-WM ja dem alljährlichen Nachrichtenloch im Sommer einiges an Bedenklichkeit. Aber wenn die Berliner MoPo mit «Unser Bär ist wieder da» titelt, dann bekommt man bei satten 11°c sommerlöchrige Gefühle. Mensch, liebe Leute. Das ist nicht Unser Bär. Das ist ein Österreicher! Oder gar Italiener! Oder Slowene! Oder Bayer! Gut, bei der WM werden uns wenn dann nur die Südtiroler - noch ohne eigene Fußballnationalmannschaft - und ihre 11 Freunde begegnen. Aber trotzdem. So klappt das nie mit dem Fußballnationalgefühl, das ich bei AxelSpringer erwartet hätte.

Mein Tipp an die MoPo: Morgen dringend hiermit aufmachen. Garantiert original! (Danke für den Link, Lars-aus-L)

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Gemütsplaylist #13

» Sting - Let Your Soul Be Your Pilot
» Robbie Williams - Love Somebody
» Carlos Santana und Everlast - Put Your Lights On

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Nicht die Reaktion auf die Grimme-Online- Award-Preisträger..

..aber in mancherlei Hinsicht nicht unpassend: Die Klasse-Bildergalerie beim (GOA-nominierten) Musikangebot von ZEIT online mit der Überschrift Arrggh!.

Disclaimer: Ich arbeite immer noch für eben jene in Hamburg und hätte mich für jemanden dort sehr gefreut, wenns geklappt hätte.

Nun ja, so muss man sich halt mit monatlichen Benutzerrekorden etc. zufriedengeben. Vielleicht auch gar nicht so schlecht, macht man Angebote doch eigentlich nicht für Jurys sondern für die Leser. Glückwunsch natürlich trotzdem an all jene, die ihn bekommen haben. Und ein herzliches “Weiter so!” an diejenigen, die ihn ebenfalls verdient hätten.

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Grrrrrr…

Montag ist ja schon wieder ein Feiertag. Warum warnt einen niemand rechtzeitig vor?

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