nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for April, 2006

Gemütsplaylist #10

Weils quasi eine runde Sache ist (die zehnte GPL), hier mal drei Stücke die ich heute gehört habe, die man aber direkt aus dem Netz beziehen kann:

» MJ Hibbett & The Validators - Fly Me To The Moon
» Click Click Decker - Wer erklärt mir jetzt…
» Lizzi - Gone (Creative Commons-Lizenz bei Magnatune bitte beachten)

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Unwort 2006

Prekär ist auf dem besten Weg, so etwas zu werden. Zum Glück kann mir das Digitale Wörterbuch der Sprache des 20. Jahrhunderts (huch, schon vorbei) hier weiterhelfen: das Wort ist eng mit Entsorgungslage verknüpft. Gute Idee, bitte schnell wieder aus dem Standardwortschatz streichen.

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faz.net rückt die Verhältnisse gerade

060429_faznet_landesregieru.pngKölner und Düsseldorfer pflegen eine langgehegte Frotzelfreundschaft. Das müsste auch bis Frankfurt/Main vorgedrungen sein. Aber dass sie den Düsseldorfern nun auch noch den Sitz der Landesregierung abspenstig machen, das ist vielleicht doch ein bisschen zuviel des Guten… Reicht doch eigentlich, dass Düsseldorfer Alt trinken und viel weniger sind.
Im Text selbst ist korrekterweise von der Bezirksregierung die Rede.

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Gute Überschriften?

Alles andere als einfach ist das treffende Formulieren von Überschriften. Heute mein Favorit: “Russland gibt Gas bei deutsch-russischem Gipfel” auf aktuell.ru.

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Kleindeutsch

Gestern Abend, Wittenbergplatz: Wir steigen zu zweit in die U2. Eine unglaubliche Lautstärke empfängt uns. 10 kleine Schnattergören, leicht alkoholisiert und dafür eigentlich auch noch viel zu jung plärren in einer enormen Lautstärke. Wir verstehen sie beide nicht, denken sie kämen entweder aus Nord- oder Osteuropa. Schnatterschnatter.
Irgendwann, zwei Stationen weiter, schaltet das Hirn. Und wir stellen fest: das Geplärre österreichischer Teenies ist einer der besten Gründe, dem Jahr 1866 für manches dankbar zu sein.

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Selbst ist der Mann

«Bei uns melden öfter mal die Mütter ihre Männer zum Geburtsvorbereitungskurs an.» (aus einem Interview in der taz von heute)

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Quote of the Day

“Das Sterne Konzert habe ich dann wieder einmal verpaßt, mußte leider selber Singen.” — Frank Spilker in seinem Blog bei laut.de.

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Bunker und Beton

Gestern auf St. Pauli im “Übel und Gefährlich” gewesen, vierter Stock eines Weltkriegsbunkers. Die Sterne besucht - beim Tourauftakt. Schöne Erfahrung: Räume mit meterdicken Betonwänden haben eine ganz eigene Klangdynamik - vorne und hinten gut, in der Mitte nicht sehr…. Text und Bild vom Konzert morgen in den nächsten Tagen - aber nicht hier, sondern dort.

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Es ist.. weg?!

Also dass ein Bahnfahrrad gerade an Ostermontag verschwindet, das erstaunt mich dann doch. Es wird doch nicht etwa jemand benutzt haben?

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Sie ist schuld

Frau S. aus H. machte mich darauf aufmerksam, dass Clueso zwar nicht meine Musik sei. Aber Vergessen ist so leicht doch ein ziemlich frühlingsschnuckliger Song sei. Recht hat sie. Zum Glück liest sie hier nicht mit. Sonst würd sie mich vermutlich auslachen - ich hör ja eigentlich betontermaßen keinen HipHop…

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Werde ich es vermissen?

Vor einer Woche hat jemand unten an der Kreuzung eines dieser Bahn-Leihräder abgestellt. An einem ziemlich schlechten Platz: auf dem Fahrradweg neben der Ampel. Dort steht es nun. Ich schaue immer wenn ich auf den Balkon gehe ob es noch da ist. Passanten schauen verwundert auf den im Weg stehenden Drahtesel. Einsam und verlassen blinken seine LEDs in die Nacht. Es scheint dort vergessen. Irgendwann wird die Bahn es dort einsammeln lassen. Und zu seinen Kollegen Leihfahrrad bringen. Bis es wieder jemand ausleiht. Und an einer anderen sinnlosen Stelle einfach stehen lässt.

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Ich liebe ihn

Nein, das ist kein Outingposting. Aber ja, ich liebe einen Menschen. Einen, den ich gar nicht kenne. Denjenigen, der den Karfreitag erfunden hat. Wann sonst kommt man schonmal so gut zum aufräumen, putzen..?

Auf dass es nicht so bald wieder Karfreitag werde.

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Ein Bayernfan in Kreuzberg

Gestern abend in der Milchbar am Görli Pauli gegen Rekordmeister geguckt. Herber Kritikpunkt: Kein Astra. Stilecht ist anders, man kann sich als Wirt doch auch mal auf ein solches Event angemessen vorbereiten… Das machen selbst Bionade und Club Mate im Kühlschrank nicht wett. Gut, geschenkt. Ist ja trotzdem eine nette Kneipe, rustikales Kreuzberg halt. Entsprechend sind alle, wenn schon nicht Pauli-Fans, dann doch wenigstens Bayerngegner.

Alle? Fast. Ich war mit einem Freund dort, der sich ob der Lokalität nicht unbedingt unwohl fühlte. Aber leicht gehemmt jubelte er dann doch. Einmal, da hat er es vergessen: ein kurzes, gestochenes “Ja!” kam über seine Lippen. Die deutsche Nummer 2 hatte einen Kopfball aufs Tor gehalten. Danach der kritische Blick in die Runde, obs jemand bemerkt hat.

0:3 aus Sicht St. Paulis, 0:3 aus meiner Sicht gegen das Heineken, 3:0 für Bayern, ihn und sein Weizen. Es könnte schlimmer sein.

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Bloggen im Zeitmangel

Eigentlich wollte ich heute eine längere Geschichte posten. Fällt aus, wegen Zeitmangels. Wovon die Story eigentlich eh handeln sollte. Manchmal passt die Faust aufs Auge.

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Kein Zustand ist perfekt

«Man kann immer noch so tun als wär man sicher, als würde man sich selber glauben, was man den anderen erzählt» singen die Sterne in Aber andererseits. Feine Musik - der Rest der Platte bleibt hinter dem Stück leider doch zurück. Mal gucken, wie das live klingt. Nächste Woche.

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Quote of the Day

«Diese Mischung aus Ost-Intelligenz und West-Provinz gibt es nirgendwo sonst.»
Joachim Lottmann, Kulturredakteur des Spiegel über Prenzlberg (Interview mit der Netzeitung)

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Sommer ist, was in deinem Kopf passiert

Okay, okay. Beginnen wir erstmal mit etwas Frühling. Und wie ließe sich das besser anstellen, als mit der richtigen Musik, nachdem man gestern auf einer Geburtstagsfeier ein Gläschen zuviel getrunken hat? Die Sonne scheint draußen, der Wind pfeift einem die Zeitung aus der Hand, wenn man auf dem Balkon lesen will. Aber alles halb so wild, im Hintergrund klimpern:

» Timid Tiger — Loveboat

Frühlingkannkommenmusik. Mindestens 3.11.

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Back from hier und da..

So, nach Pi mal Daumen 2000 Reisekilometern in einer Woche, viel Geldverbraten, viel Spaß und viel (legalen) Drogen bin ich heute wieder zurückgekommen. Mir wurde allerdings heute noch so im Vorbeigehen von jemandem attestiert, dass ich gar nicht viel fertiger als sonst aussehen würde. Sollte ich mir Gedanken machen? Ist mein Lebenswandel unsolide? Fragen über Fragen - auf Antworten wird verzichtet.

» Cranberries - Zombie
» Die Sterne - Was hat dich bloß so ruiniert
» Fuel - Bad Day

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