nicht mehr, nicht weniger.Beiträge-Feed Kommentare-Feed

Archive for März, 2006

Wi wisch ju ä pläsent dschörni!

Sehr geehrte Zuleser, wir unterbrechen die Pause für zwei kurze Beiträge aus dem deutschen Personenfernverkehr:

Will ja nix sagen, habe ja selbst einen extremen deutschen “Accident” im Englischen - aber “Se rier säktschn wis kotsches twenty-seven to twenty-wan will kontinju to bonn weia hamm, hagen and wuppertal..” klingt schon ziemlich derbe… [Kurz hinter Berlin im ICE hastenichtgesehen Richtung Kölle]
Ladies and Gentleman, we will arive a few minutes Bielefeld. Höhö.

Sie sieht gar nicht schlecht aus, die etwa 20-jährige, die mir schräg gegenüber im Zug vor Köln sitzt. Bisschen fertig, bisschen verpennt. Aber was mich wirklich stört: die Lautstärke, mit der sie “Prinzen” hört. Jetzt telefoniert sie, lautstark mit hachtem rheinischen Ton. “Ich han dir doch jesacht, bin in fünnef Minuten da. Kannst mich dann da abholen, da unten”, kräht sie in den mobilen Nervtöter. Mannomann, wat han ich diesen Dialekt doch vermisst…

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Kleine Blogpause

Viel zu tun.

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Rhythmusstörung

Nein, ich schlafe immer zwischen 6:30 und 8, 9 und 11. Immer. Grandioses Gefühl, bisschen wie Antimatschtomate. Lieber nichts sinnvolles anfassen, gerade.

» Sportfreunde Stiller - Ein Kompliment
» Farin U. - Phänomenal Egal
» Astra Kid - Neulich

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Frühlingsversuche

Klarer Fall: Der Baum vor diesem Fenster treibt erste grüne Knospen. Noch ein zaghafter Versuch. Aber sieht schon einladend aus. Gleich mal in Ruhe über den Markt schlendern. Obs sichs schon Frühling genug anfühlt, um sich ein Eis zu gönnen?

Der Shufflemodus im Player meint dazu übrigens nur:

» Amanda Marshall - Let it rain
» Eric Delos - Drudgery (Groovemix)

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Kann das wirklich sein?

Es gibt noch keinen Bademantelblogger?

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Arcor und der Internetzugang, Teil 2

Alles in Butter - dachte ich. Aber gestern sprach mir jemand von der Technikhotline auf den AB - sie hätten (vier Tage später) nichts feststellen können. Ja, die Pakete hat sicherlich unterwegs ein Geist gefressen…. Auf jeden Fall streikte der Netzzugang heute dann wieder - wer mich gut kennt oder ähnlich gestrickt ist, der weiß was das bedeutet: ganz, ganz schlechte Laune - und ich hab mal wieder ein Fax an die Arcorianer geschickt.

Als die Leitung heute Nachmittag noch halb funktionierte, hab ich spaßeshalber (weil die das ja «für ihre Technik brauchen») nochmal die Arcor-Speedcheckseite aufgerufen. Bzw. ich habs versucht. Ergebnis sieht man hier:

060318_arcor.png

Nein, bis zu ihrem Speedtest bin ich dann auch nicht mehr gekommen. War einfach ganz furchtbar mausetot, die DSL-Leitung. Also nicht wirklich - solange man keine größeren Packets als acht Byte durch die Gegend schubste war alles okay.

Jetzt funzt es gerade alles mal wieder. Mal schauen wie lange - und wann bei Arcor wieder einer hier auf den AB quatscht, dass man nix habe finden können….

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Nachtgedanken

Erhebt die Bahn eigentlich einen Zuschlag für Leute, die sich einen Platz unter einem bestimmten Zug reservieren lassen wollen?

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Billigflieger

Sie versauen zweifelsohne die Reisegewohnheiten, die Least-Cost-Airlines. Man kann sich so schön an sie gewöhnen. 50 EUR in die eine Richtung, 40 in die andere? Kein Problem. Ist ja billiger als Bahnfahren. Und irgendwie kommts einem auch schneller vor. Dabei ist es immer das gleiche Spielchen: raus zum Flughafen, dort etwa eine Stunde vor dem Flug aufschlagen. Warten. Genervt. Nichts sinnvolles tun können. Rein in die Maschine.  Der Kaffee ist genauso mies wie der in der Bahn. Landen. Warten. Gepäck schnappen. Weiterfahren, dahin wo man eigentlich will. Nichts tun können. Bahn fahren ist doch entspannter.

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Werte, für die zu kämpfen sich lohnt

Auf der einen Seite der Pyrenäen stehen die Franzosen, die gegen die Veränderungen bzw. Abschaffung des Kündigungsschutzes zu Beginn des Berufslebens auf die Straße gehen. Und auf der anderen Seite der Pyrenäen kämpfen die Spanier.

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Der Kassenmoderator

Geschichten müssen nicht immer schön sein.

Hier gibt es einen Kassierer, der wäre ein toller Podcaster geworden. Würde er nicht so schrecklich stark berlinern. Das macht er allerdings. Und zwar von früh bis spät. Ich habe mir lange vorgenommen, ihn irgendwann einmal anzusprechen. Aber dazu lädt er nicht wirklich ein. Meine Gesamtkommunikation mit ihm beschränkt sich auf “Tag”, “Schönen Abend noch” und “Moment, hab ich klein”.

Er ist nicht sehr sympathisch. Er ist ein Wunder. Oder zumindest wunderlich. Er moderiert seine Kasse konsequent den ganzen Tag durch. Bei einem jener hässlichen Billigdiscounter. “Heute gibts also chinesisch?”, sagt er, immer wenn jemand Reis und Hühnchen kauft. Er ist dabei keineswegs freundlich, sondern einfach nur hektisch. Ob er seinen Job mag? “Ungarisch sprechen sie? Da hab ich früher auch immer Urlaub gemacht”, sagt er zu einem Pärchen. Und schiebt noch drei Brocken Touristenungarisch hinterher. Gefolgt von “Das macht dann 18,40 und ‘nen schönen Tag noch.”

Neulich hab ich ihn gesehen, an der S-Bahnstation. Er stieg in die Bahn Richtung Osten, in den Bezirk, aus dem er wohl kommt. Ich weiß nicht, ob er mir leid tun soll. Er wirkt zum einen so unzufrieden, zum anderen so selbstzufrieden. Jeder Kunde kennt ihn. Wenn ich mies gelaunt bin und meine Einkäufe nicht für den halben Laden kommentiert haben will, dann geh ich extra zu einer anderen Kasse. Ob er überhaupt abkassieren kann, ohne dabei Selbstgespräche mit sich, der Kasse, dem Band und den unfreiwilligen Zuhörern des Spektakels in der Schlange zu führen?

Wenn ich irgendwann mal wieder umziehe, dann spreche ich ihn darauf an. Fest vorgenommen. Er wird eh nur “Ich hab keene Zeit, sehnse doch” sagen.

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Look out for Mr. T

Die famosen Tiger Tunes (RIP) haben zwei neue alte Demotracks in die Wildnis entlassen - unter anderem das wunderbare Look Out for Mr. T.

Mit solcher Musik ist das Leben gleich wieder noch ein Spürchen schöner.

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Gemütsplaylist #9

» New Model Army - 51st State
» Madness - Our House
» Green Day - When September ends

Klarer Fall von Übermüdung.

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Super-Geschäftsmodell, mind. 2.0

Patentieren lassen?

Von der Suche des Marktes bis zur Sättigung in knapp 30 Minuten. Lass ich mir patentieren, glaub ich.

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Sonst nicht so der Knaller

Aber in “Wer erklärt mir jetzt wie das hier funktioniert” von Click Click Decker kann man schonmal reinhören.

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26 Buchstaben, 4 A, 2 E, 1 Wort

Schallplattenwaschmaschine. Kann man kaufen. Nichtmal günstig, sowas… Gefunden auf der Suche nach Nachbarn.

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Spam hebt Laune

Zumindest manchmal: Vergrößerungsspam mit dem Absender “Garnett Long” bekommen.

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Fehler? Muss natürlich beim Kunden sein

Seit über zwei Jahren bin ich bei Arcor und habe dort einen ISDN- und DSL-Anschluss. Einer der Gründe war, dass die beim Kundenservice mal als gut galten. Im Laufe der Zeit haben sie von mir deutlich mehr als 1000 EUR bekommen, ein durchaus solider Betrag.

Nun gab es (das erste mal seit über einem Jahr) wieder ein Problem. Meine Netzverbindung ist seit spätestens gestern schnarchlahm geworden, Upstream ist okay mit 40 KByte/s, Downstream mit max. 10KByte/s allerdings absolut nicht. Und die Paketverluste machen ernsthaftes Netznutzen fast unmöglich.

Logischer Schritt, nachdem man hier alles gecheckt hat: rufen wir mal bei Arcor an. Ach ja, wo nochmal? Die alte, kostenfreie Hotline gibt es nicht mehr. Stattdessen jetzt eine 0181-Nummer, bei der 24ct/Minute fällig werden. Allerdings erst, nachdem man sich durch den miesen Kundendialog gefressen hat (hey, da muss man mit dem Typen sprechen und kann gar nicht mehr via Tastaturtönen kommunizieren! Langsam!).Gut, gemacht - und nochmal zwei Minuten gewartet. “Bitte nutzen sie auch das Kundenserviceportal im Internet”, sagt der Kundendialogsprecher. Würd ich ja gerne.

Mitschnitt gefällig? Hmmm, die Laune war schon mies. Warum also nicht? Machen wir das mal - Qualitätskontrolle heißt auch, mit ziemlich sauren Kunden umgehen zu können. Ein Herr F. nimmt ab. Er nuschelt viel zu leise. Er will mein Betriebssystem wissen - wofür eigentlich? Packet Loss gibts selbst direkt vom Router aus, und der läuft unter NetBSD. Widerwillig gebe ich ihm Auskunft. Was er mit der Information will, kann er mir nicht sagen. “Die Technik braucht das.” - so ein Blödsinn. In dem Stil geht es weiter. Er will Sachen wissen, die alle auf einen Fehler bei mir rauslaufen würden. Sorry, ist nicht. Hier ist alles okay.

Aber nicht mit Herrn F. am Telefon: “Bitte machen Sie den Arcor-Speedcheck, dreimal, zu unterschiedlichen Uhrzeiten.” Wie bitte? Ich komme de facto kaum ins Netz und der möchte, dass ich den Arcor-Speedcheck mache? Also ein kleines webbasiertes Arcorspielzeug? Selbst zu arcor.de habe ich zu dem Zeitpunkt ordentlich Paketverlust. Er insistiert darauf. Ich sage ihm, dass das Quatsch ist, weils nicht geht. Er meint, die Technik würde das benötigen. Auf die Frage, wozu denn und wie ich es machen soll, hat er natürlich keine Antwort. Langsam werde ich richtig sauer. Bis zu dem Zeitpunkt hat mich das Gespräch locker einen Euro gekostet. Und ordentlich Zeit. Leute, ich zahle euch was dafür, dass es funzt. Und zwar nicht zu schlecht. Ihr seid nicht die billigsten im Markt, dafür erwarte ich Service.

Herr F. ist mir mittlerweile zu doof. Ich frage also nach der Faxnummer des Ladens. Schauen wir mal, was als nächstes passiert. Derweil stell ich mich auf einen Providerwechsel ein für diesen Service kann ich auch zu echten Billigheimern gehen. (Stunden später: Das Problem ist ganz offenbar jetzt behoben. Ohne jede Nachricht von Arcor.)

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Huch, was verpasst?

Nein. Wirklich nicht. Ich bin wieder ohne Fernseher - und das schon seit einigen Tagen. Gerade hat mich jemand darauf aufmerksam gemacht. Eigentlich nett, ich hatte das ach so leitende Leitmedium schlicht bereits vergessen…

Ist ja nicht so, dass man seine Zeit nicht anderweitig verplempern könnte.

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Vergesst Schlammschwein!

Hier kommt Aapo Ilves Eliit

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Es könnte schlimmer sein..

Was für eine Woche. Ziemlich viel los gewesen, dabei war ich kaum außer Haus… Gut, alles mögliche mitgenommen, was ging - und jetzt sind wieder einige schöne Dinge in der Pipeline. Und nebenbei auch noch die Zeit für einen kleinen Blogtalk mit Achim Meißner gefunden. Trotzdem bleiben natürlich all die Dinge unbearbeitet, die wirklich dringend wären. Ärgerlich. Irgendwie freu ich mich auf ein gediegenes Wochenendbier heute abend.

Gemütsplaylist:
» Gustav - Da, am Monopol
» The Bates - A real cool time
» Laid Back - Sunshine Reggae

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Communities sind tot

Oder? Jetzt gibts auf jeden Fall die T-Community. Ganz groß, bislang… Fotos, Videos, Chats. Huch, wofür brauch ich dabei eigentlich den pinken Riesen? Kann man das nicht auch ohne sie erledigen? Und hat dann viel mehr Spielwiese für sich?

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Und ich dachte, ich hätte mich..

..verlesen:

[…] wir treffen uns zum einkiffen […]

Nein, nicht ich. Aber dass es das gibt, das war mir bis gerade einfach unbekannt. Scheint sowas wie “warmtrinken” zu sein.

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Gemütsplaylist #8

» Judith Holofernes - Kamikazefliege

Lieber öfters mal ‘n Fuß in der Scheiße und den anderen im Leeren
als immer wieder mit den Augen am Boden diesen Platz überqueren

Dass das Lied in Berlin entstanden ist, ist wohl jedem klar.

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Kunst war es nicht

S-Bahn zwischen Tiergarten und Friedrichstraße heute: Ein Typ steigt ein, Klampfe auf dem Rücken. Ich denke “Au weia. Schon wieder so einer, der Geld fürs Schweigen will.” Stimmte aber nicht. Der war gar nicht schlecht. Vielleicht kennt ihn ja einer: Klang fast wie John Banse, nur deutlich größer und jünger war er auch, vermutlich Endzwanziger. Sang irgendeinen schrägen Song über den menschlichen Körper (sinngemäß: Der Mensch kommt aus einer Zelle und nicht nur die bösen gehen dahin zurück). Geld sammelte er in Kinderschuhen.

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Elfter Mai: Sterne

Die Sterne haben ein neues Album. Kommt in ein paar Tagen in den Handel und manch einer glaubt jetzt schon zu wissen, dass es Top sei. Am 11.05.2006 spielen sie dann in Berlin im Postbahnhof, sowas wie ein Pflichttermin für mich. Zuletzt gesehen habe ich die Jungs aus dem Norden zur Rheinkultur 2002 in den Bonner Rheinauen, langsam wirds also wieder Zeit. Wer kommt mit?

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Weiß über Ljubljana

Ljubljana im Schnee

Soso. Noch scheint ja auf dem Flughafen alles so etwa okay zu sein.

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Mitten in Europa

Ljubljana, 1°c, Schneefall. Die Frisur ist dahin. Egal, sehr schönes Städtchen! Wirkt noch kleiner, als man glauben mag. Nicht ganz so brutal durch sozialistische Prunkbauten zerschossene Architektur wie andere Städte des ehemaligen Ostblocks, sehr trinkbares Bier. Das Seltsamste: Es wirkt manchmal wie beliebige andere europäische Städte. Würden die meisten hier nicht Slowenisch sprechen (zzgl. diverser anderer Sprachen wie Englisch, Deutsch und Italienisch), man könnte sie nehmen und 1:1 zum Beispiel nach Berlin verpflanzen. Die Stadt sieht aus wie eine Mischung aus Straßburg, Prag und Florenz. Sag ich jetzt mal so. Schöne Stadt zum Abspannen, Kaffee trinken und genießen. Sehr international gemischt, da komm ich gerne nochmal vorbei…

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Feststellung des Tages

Wirklich erstaunlich: Der Vater eines Freundes sieht ihm ähnlich.

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Ist Hamburg schön?

Um es vorwegzunehmen: ich weiß es nicht. Es gibt sicherlich hässlichere Städte, Eisenhüttenstadt oder Hannover zum Beispiel. Aber ist Hamburg hübsch? Es hat nette Ecken. Die habe ich mir in den vergangenen Monaten hin und wieder angeguckt. Doch meistens saß ich im Büro in einem roten Backsteingebäude. Vor dem Fenster rote Backsteinbauten. Gewohnt in einem Altbau - kein roter Backstein. Hamburg ist nicht ganz so langweilig wie Münster, was Backsteinbauten angeht.

Aber Hamburg hat vor allem eines: nette Menschen. Okay, die wenigsten davon kommen aus Hamburg, sondern irgendwo aus Norddeutschland. Aber selbst die Hamburger, die ich kennengelernt habe, waren im Regelfall angenehme Zeitgenossen. Mit manchen von ihnen kann man wunderbar kickern, mit manchen wunderbar ein Bier trinken gehen und mit manchen kann man auch einfach beides machen.

Ja, ein wenig hab ich mich in Hamburg verliebt. Ich komme ganz sicher wieder - wann und für wie lange, wird die Zeit zeigen.

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Eigentlich

Ja, eigentlich wollte ich hier heute noch ein paar schöne Worte über Hamburg und Hamburger verlieren. Erstmal verschoben.

Gemütsplaylist:
» Morcheeba - Aqualung
» Soundgarden - Black Hole Sun
» Die Sterne - Irrlicht

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