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Hardware für Pygmäen: Die Extraportion Knilch

Posted on 28 Oktober 2005 by Falk

Jahrelang hielt man ihn für den jungen Thomas Ohrner, doch in Wirklichkeit war es ein anderes, zum Glück lange Zeit namenloses Rotzblag. Das hat mich noch vor wenigen Tagen eine Wette gewinnen – Hallo NicoS, gerne gleiche Wette nochmal! – und den Bücherregalen dieser Welt ein weiteres sicherlich absolut empfehlenswertes Stück gedruckte Autobiographie hinzuwachsen lassen. Name sag ich nicht, denn: er hätte doch statt eines Buches einfach ein Blog schreiben können.

Wie auch immer: Eben beim Discounter meiner persönlichen Wahl Faulheit (50m) grinsten sie mich gemeinsam an: der alte und der neue Schokoladenjunge. Da alles gut ist, solange es aus Schokolade ist, habe ich nicht widerstehen können – und mir einen Hardwaretest vorgenommen.

Eine Extraportion Knilch

Packung 1: Mindestens haltbar bis 31. März 2006. Das wird sie nicht mehr schaffen.
Packung 2: Mindestens haltbar bis 13. April 2006. Auch für sie sieht es schlecht aus.

Eine Extraportion Knilch

Die Riegel selbst sind immer noch in der gleichen Verpackung. Und auch der Geschmack lässt sich bei vielen abgestorbenen Geschmacksnerven (Mittagessen: griechischer Grillteller) nicht unterscheiden. Klarer Fall: Pygmäen würden enttäuscht sein – das neue Kindergesicht schmeckt wie das alte.

4 Responses to “Hardware für Pygmäen: Die Extraportion Knilch”

  1. Cupidius sagt:

    Dein Ethno-Chauvinismus ist jenseits aller politischen Korrektheit: also ich hab’ gelacht.

  2. tobi sagt:

    oha, war also einer noch schneller… achja: eben hab’ ich gesehen: raider hat ja auch einen neuen namen. soll jetzt twix heißen. foto folgt demnächst in meinem blog.

  3. Falk sagt:

    ich war verblüfft, als ich beim local leider kein raider mehr gefunden habe. eigentlich nimmt der nix aus dem regal, was nicht verkauft ist…

  4. robert sagt:

    Was soll uns das neue Layout sagen? Ist das ein Zeichen von Sparzwang und Konsumzurückhaltung? Statt zwei Schokoriegeln nur noch einer und statt einer Kanne und einem Glas Milch muss nur noch das Glas den Durst stillen… (sitt?)

    Außerdem hätte der neue Layouter doch wissen müssen, dass gebogener, serifenloser Schriftsatz seit den 80ern eine Todsünde für Grafiker ist. Aber vielleicht durfte ja das Packungskind die Schachtel gestalten.

    Mensch, haben wir Luxusprobleme, wenn wir über solche Kleinigkeiten diskutieren ;-)


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