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“Erfolgreiche” Blogs

Dieses Blog ist erfolgreich. Mag man kaum glauben. Ist aber wirklich so. Denn es macht mir Spaß. Und damit hat es seinen Zweck auch schon erfüllt. Bloggen, die hohe Kunst der Gratwanderung zwischen öffentlicher Zurschaustellung von Privatsphäre und Langeweile, das unüberlegte Hinrotzen von Einträgen, auch wenn man gerade aus der Kneipe kommt. Thomas Mrazek hat sich in Telepolis mal wieder der großen Frage zugewandt, ob Journalisten bloggen sollten. Oder gar könnten. Mal so, mal so. Lautet mein salomonisches Urteil, auch wenn ich Horden bloggender (Ex-)Journalisten sehe.

Doch zurück zum Ursprung: Erfolg hängt von den selbstgesteckten Zielen ab, was für eine küchenphilosophische Überraschung. Wer einfach kein Ziel verfolgt, kann auch nicht enttäuscht werden. Das ist das wirklich Schöne am Bloggen - einfach mal so was schreiben. Und wenns niemanden interessiert, who cares. Man hat ja auch niemanden gefragt, als man angefangen hat.

Jemand sagte was

One Response to ““Erfolgreiche” Blogs”

  1. […] ein oder andere jetzt sagen es ist alles eine Frage der Definition und ich kann nur zustimmen und als Gegenbeispiel dieses Blog anführen. Als Reisender der Blogosphäre bin ich ja immer von Karten fasziniert. Nach einem kurzen […]

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