Projekt Aua Daily Aua

Vor zwei Jahren habe ich angefangen, Sprachspielabfall zu sammeln. Also Wortsalate, Kurzgedichte, ineinandergeschobene Komposita, die alle ein wenig im Hirn weh tun. Jetzt möchte ich die geschätzte Leserschaft fragen, wie ich verfahren soll.

Baum, Grundzutat für Abreißkalender. Symbolbild.
Baum, Grundzutat für Abreißkalender. Symbolbild.

Es ist etwa dreißig Jahre her, dass ich anfing, mich in die deutsche Sprache zu verlieben. Genau erinnern kann ich mich nicht mehr, aber irgendwann wurde die Liebe so groß, dass ich mich in Presslufthammerpoesie auszuleben begann. Kaum eine Sprache, derer ich mächtig bin – und das sind immerhin Einskommetwas, Deutsch eingerechnet – gibt mir vergleichbare Möglichkeiten, mich in ihr auszudrücken. Mit ihr zu spielen. Unfug zu treiben.

Nun liegen hier weit über 300 Wortschatz-Ungetüme besonderer Art herum. Viele von ihnen erzeugen beim Betrachter/Leser ein kräftiges Aua-Gefühl. Zwischenzeitlich gab es die Idee, sie als Abreißkalender produzieren zu lassen. Aber das ist relativ teuer. Auch die Idee, sie mit Grafiken anreichern zu lassen – was nicht mein Part sein kann, da ich grafisch nur latent talentiert bin – bestand bereits.

Was denkt die werte Leserschaft? Machen? Lassen? Einfach als E-Book rausschubsen?

Post Scriptum: Arbeitstitel ist Wortgeröll. Einband mit Inhaltestellen.

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